Band: Grave Digger
Titel: Exhumation – The Early Years
Label: Napalm Records
VÖ: 2015
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Lex

Was hat mich nur dazu bewogen, bei der Frage wer denn von Grave Digger die Neuvertonung des 80er-Materials haben will, “Ich Ich Ich” zu schreien? Richtig, weil die 80er Jahre der kulturelle Höhepunkt und letztendliche Endzweck der gesamten menschlichen Evolution waren. Allerdings haben Grave Digger diesen künstlerischen Zenit im eigenen Schaffen erst gegen Mitte der 90er nachgeholt, während das bandeigene Material aus den eigentlichen 80er-Jahren vergleichsmäßig eher vernachlässigbar war – also genau umgekehrt wie bei Iron Maiden.

Von daher war die Frage natürlich interessant, ob die Grabschaufler ihren alten Kellerleichen mit diesem Release etwas von ihrem neuen Glanz verleihen können. Man soll gelegentlich ja ans Unmögliche glauben – denn wer weiß schon was alles vielleicht doch geht, ehe man´s versucht hat?
Aus meiner Sicht waren die Bemühungen in diesem Fall vergebens, denn auch im restaurierten Soundgewand können die verstaubten Motten aus der Grave Digger – Steinzeit mich kein bißchen mehr vom Hocker reißen als vorher. Nur die Texte können mir – auch aufgrund des ureigenen teutonischen Englisch – hier und da ein Schmunzeln entlocken.

Mein Fazit: Grave Digger bleiben auch nach “Exhumation…” eine der wenigen Dekaden überdauernden Urgesteine, bei denen der Satz gilt: “Das NEUERE Zeug ist immer noch das Beste”

Tracklist:

01. Headbanging Man
02. Fire In Your Eyes
03. Witch Hunter
04. Shoot Her Down
05. Stand Up And Rock
06. Heavy Metal Breakdown
07. Enola Gay – Drop The Bomb
08. Get Away
09. We Wanna Rock You
10. Playing Fools
11. Here I Stand
12. Tyrant
13. Paradise

Besetzung:

Chris Boltendahl (vocals)
Axel Ritt (Guitars)
Jens Becker (Bass)
Hans Peter Katzenburg (Keyboards)
Stefan Arnold (Drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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