Band: Grindhouse
Titel: Chapter One
Label: RMB Records
VÖ: 2015
Genre: Hard Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Also Meister Bormann scheint ja ein wahrer Workaholic zu sein. Eine neue Mitwirkungstruppe sind nun die italienischen Grindhouse. Bereits beim Anlaufen des Albums „Chapter One“ hört man einen breiten Schlag aus dem Heavy/Hard Rock Bereich und da sind auch kleinere Messerspitzen aus dem Sleaze Sektor nicht von der Hand zu weißen. Der Opener macht schon mal ordentlich Lauen und dabei greifen die Jungs ordentlich in die Vollen. Man bietet einen sehr speedigen Opener und dieser hat viel Partystimmung. Besonders muss man auch gesondert das Rufus & Chaka Khan Cover “Ain’t Nobody” herausnehmen. Wirklich geiler Track der die Stimmung auflockert und das Partyfeeling weiterhin ordentlich ankurbelt. Die energetische Spielweise der Truppe gemeinsam mit dem Ausnahmesänger hat einfach was, auch wenn man hier nicht eine neue Tür aufstößt. Nein es ist sicherlich vieles Bekannt, dennoch vermag man einen frischen Wind ins Geschehen bringen. Das ist nicht nur überzeugend, nein es steckt sogar an. Wechselnde Melodien satt strotzende Energien und ein enormes Ausmaß an Powerchord Anleihen verhelfen den Jungs zu einem wahren Sieg in diesem Geschehen. Während viele Kollegen sicherlich mit dem Manko Mainstream kämpfen müssen, vermögen Grindhouse sich dem zu verwehren. Nicht nur weil viele raue Ecken und Kanten dabei sind, nein auch weil man es vermag die hauseigene Fusion so vorzulegen, sodass man nicht zwangsläufig Vergleiche mit dem massentauglichen Markt in Erinnerung ruft. Es schnalzt gewaltig und man vermag es die Energie frei Haus zu liefern. Da kommen viele Erinnerungen an die Früh-Ära von Skid Row sofort auf den Tagesplan und das macht einfach nicht nur Laune, nein es kann überzeugen. Obwohl man sicherlich viele Elemente bei den Großen abgekuckt hat, ist der Sound der Italiener nicht zwangsläufig ein Abklatsch, nein, man hat und obwohl sicherlich viele Parallelen erkennbar sind, dennoch bieten man viel Eigenständigkeit und somit stehen alle Zeichen bei den Italienern auf Sturm.

Fazit: Meine wirkliche Hochachtung bei solch einem Heavy/Hard Rock Album. Die Stimmung passt und auch die Eigenständigkeit kommt nicht zu kurz. Die gezauberte Partystimmung spricht für sich und kann mit viel Wiedererkennungswert anstecken und das wohl dauerhaft.

Tracklist:

01. After Midnight 04:31
02. Ain’t Nobody (Rufus & Chaka Khan cover) 04:06
03. The Stunt 04:43
04. The Way Out 05:16
05. The Enemy 04:53
06. Nothing Gonna Stop Me 04:15
07. Titty Twister 05:34
08. Wild Dusk 04:45
09. What a Night 03:49

Besetzung:

Michael Bormann (voc)
Stefano Martolini (guit)
Piero Ventimiglio (guitar)
Giorgio Calabrese (guit)
Andrea Cicero (bass)
Francesco Missale (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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