HAMKA – Multiversal

Band: HAMKA
Titel: Multiversal
Label: Fighter Records
Genre: Symphonic Power Metal
VÖ: 14.12.17
Bewertung: 1,5/5
Written by: Robert

hamka-multiversal-album-artworkAn die Liebe Symphonic/Power Metal Gemeinde mal eine Frage, habt ihr zuvor jemals von Hamka gehört? Nicht, tröstet euch ich ebenfalls nicht und obwohl mich meine Recherchen tief in das Auenland des Symphonic Metal zwischen Drachen und Schwertkämpfern führen. Mit der Sängerin Elisa C. Martín (Ex-Dark Moor) dürften wohl viele Symphonic Metal Anhänger was anfangen können. Diese Lady aus Spanien ist seit Gründung im Jahr 2003 fixer Bestandteil dieser französischen Formation.

Mit „Multiversal“ liegt das zweite Langeisen zur Rezension vor mir. Was beinhaltet es? Klarerweise Genretypische Klänge und Spielereien, welche bei gewissen Metallern ein Schaudern hervorrufen. Breite Klangteppiche, Keyboardteppiche am laufenden Band und dazu noch ein Pathos im Sound, welchen viele von Kapellen wie Rhapsody bereits zum Saufuttern gehört haben. Die Sängerin wird es auch mit dieser Kapelle schwer haben vorne mitzumischen. Warum? Erfüllt die Band nicht alle Maßstäbe des Genres? Erfüllt sie, nur gibt es deutlich kernigere Bands, welche es heutzutage frischer rüber bringen. Wer die alten Dark Moor Alben mit Elisa kennt, der hört sofort, dass sie ihre Einflüsse mitgenommen hat und in die neue Band dominant eingebaut hat.

Tausendmal hört der Symphonic Metaller griffigeres Material in diesem Bereich. Mit solch einer Vorstellung haben Bands dieses Stiles in den Spätneunziger früher eine Flut hervorgerufen, wo die Fans nicht wussten, was ist Weizen und was ist die Spreu. Untergegangen sind viele Kapellen, welche deutlich mehr Zuwendung verdient hätten. Das neuerliche aufgreifen seitens Hamka verstehe ich nicht ganz. Ein 08/15 Klangteppich des Symphonic Metal, welchen wir fürwahr Millionenmal zu hören bekommen haben. Die Produktion mag über diesem Machwerk thronend an sich nicht schlecht sein, doch dieses Kitschgeklimper und diese Retorten Epicsounds sind bis zur Mitte des Albums dann gänzlich unerträglich.

Den Tastenmann so in den Vordergrund zu rücken ist schon ein Verbrechen, denn dieses von vornherein Kitsch stilisierende Geplänkel geht schlussendlich dermaßen auf die Socken, dass sich der Hörer durchs letzte Drittel des Machwerks richtig quälen muss. Elisa hätte eine gute Rockröhre und dennoch müssten wir ihr das Zepter überreichen, stets bei den Kitschkapellen ohne merklichen Erfolg anzuheuern. Bereits mit Dark Moor von den Szeneschreiberlingen belächelt wird es mit Hamka nicht anders ein.

Fazit: Unterm Durchschnitt wird der Kuschelkurs im Bereich des Symphonic Metal auf Gedeih und Verderb von Hamka auf „Multiversal“ gefahren! Das ist in Dauerrotaion unerträglich!!!!

Tracklist:

01. One-Way Journey to the Unknown 01:44
02. World War III 05:31
03. Earth’s Call 04:09
04. Hope 04:02
05. Inner Conviction 04:57
06. Dark Night Falls 03:57
07. Seaquest 03:40
08. Modern Cowboys 04:45
09. Burning Sands 01:04
10. The Path of Pharaohs 05:09
11. Orkanian’s Lands 05:01
12. Seed of a New World 05:00
13. Multiversal Universal 07:03
14. New Era? 01:25

Besetzung:

Willdric Lievin (bass)
Elisa C.Martin (voc)
J-B (drums)
Sylvain Cohen (guit)
Arvi Kaint (guit)

Internet:

Hamka @ Facebook

Hamka @ Revernation

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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