HARDCORE SUPERSTAR – You Can´t Kill My Rock´N´Roll

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Band: HARDCORE SUPERSTAR
Titel: You Can´t Kill My Rock´N´Roll
Label: Gain Music Entertainment
VÖ: 21/09/2018
Genre: Hard/Sleaze Rock
Bewertung: 4/5

Weltweit gefeiert für ihre explosiven und erhebenden Live-Auftritte, rücken die Schweden HARDCORE SUPERSTAR mit You Can’t Kill My Rock ‚N‘ Roll“ nach. Welch eine Kampfansage und wer die Band kennt, weiß, dass dies ernst zu nehmen ist.

Die fast zwanzigjährige Karriere der Truppe hat noch lange kein Ende gefunden. Wenngleich sie mir wesentlich traditioneller in Erinnerung geblieben sind, locken die Schweden auf dem neuesten Silberling mit deutlich moderneren Keulen des Sleaze orientierten Rocks.

Tut für mich persönlich keinen Abbruch, da der Silberling eine rassig-knackige Sache ist, mit der binnen Zehntelsekunden die Partystimmung steigt.

HARDCORE SUPERSTAR haben nach wie vor genügend Eier in der Hose um anspruchsvoll alte Rockhaudegen, wie desgleichen junge Rockfans zu begeistern. Die vorliegende Homogenität des Sounds ist prächtig aufeinander abgestimmt.

Da kommt weder der traditionelle Rockfan zu kurz, wie jene Rockfans, welche es deutlich moderner unterwandert lieben. Ein üppiges Rock-Mahl, mit vielen facettenreichen Ausreißern wird dem Hörer zuteil und das kommt gut ins Gehör.

Ob pöbelnde Rocknummern, wie desgleichen glasklare Rocksongs der melodischen Art und Weise vieler Landsmänner des Rocks aus Schweden wird eine gute Schnittmenge geboten.

Gute Groove Einlagen, wie hinzugefügte Melodieschwünge der klareren Art machen das Konzept der Schweden zu einem unterhaltsamen Rockerlebnis. Das reißt vom Fleck weg hoch und somit verdingt sich der Hörer die recht kostbare Tageszeit damit, zu den Songs der Band abzutanzen.

Vieles ist zu einem guten harmonisierenden Soundgemisch vermischt worden. Die erbauten Brücken zwischen dem amerikanischen Sektor a la AEROSMITH und den typischen schwedischen Melo-Rock-Gestaden sind glanzvoll. Brillierend schwingen HARDCORE SUPERSTAR die Rockkeule auf Teufel komm raus.

Dabei lassen sie sich von nichts und niemanden beirren. Locker und frisch und frei von der Leber wird darauf los gerockt, sodass die Bude und die zusammenhaltenden Balken beben und sich biegen.

Fazit: Partyrock auf allerhöchstem Niveau. Dieses mal eventuell wesentlich moderner angehaucht, jedoch nicht übertrieben.

Tracklist

01. ADHD
02. Electric Rider
03. My Sanctuary
04. Hit Me Where It Hurts
05. YCKMRNR
06. The Others

07. Have Mercy On Me
08. Never Cared For Snobbery
09. Baboon
10. Bring The House Down
11. Medicine Man
12. Goodbye

Besetzung

Joakim „Jocke“ Berg – Vocals
Martin Sandvik – Bass
Vic Zino – Guitar
Magnus „Adde“ Andreasson – Drums

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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