Band: Heaven Shall Burn
Titel: Wanderer
Label: Century Media Records
VÖ: 16.09.16
Genre: Metalcore
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Thüringer Metalcore? Ganz eindeutig und wie aus der Pistole geschossen, kann da nur Heaven Shall Burn kommen. Ist auch so, denn die Jungs ziehen mit Album Nummer Acht den nächsten Nackenbrenner hervor. Man sieht es der Formation einfach nicht an, wer aber die Truppe Live noch nicht erlebt hat, glaubt, da wird eine Schulbubenmusik kommen. Mitnichten, denn die Thüringer sind für energetisch-geladene Shows bekannt, wo alles in Schutt und Asche gelegt wird. Der Erfolg gibt ihnen Recht und so verwundert es auch kaum, dass die Verkaufszahlen bei „Veto“ steil nach oben geschnellt sind. Nun ist es also bald soweit und „Wanderer“ liegt in den Plattenläden. Ein Faktum bei der Band war, man hat immer die Waage gehalten, um neue Fans zu rekrutieren und auch die treuen, alten Fans nicht zu enttäuschen. Diesen Pegel halten leider nicht immer alle Bands, Heaven Shall Burns haben dies aber getan. Obwohl des Erfolges bewusst wurde immer am eigenen Sound gefeilt.

Erneut ist es ihnen wieder gelungen weiter ihren Sound voranzutreiben und eben ein Monsterwerk zu schaffen. Der gewisse Anteil an bombaströßen Soundarrangements geht wieder Handübergreifend ins Gehör. Eine wahre Wohltat und was aber mir persönlich auffällt, ist die doch sehr rabenschwarze Ummünzung die hier komplett als Abrissbirne mit den Metalcore Fragmenten fungiert.

Das Herz schlägt und der Puls steigt und dies in einen sehr gesundheitsgefährdeten Bereich. Es ist einfach eine energetische Musik die hier durch die Boxen donnert und dies mit eine Präzision, welche seinesgleichen sucht. Im Stand drehen überall anders, nur nicht bei Heaven Shall Burn. Gewaltig die neuen Ideen, teils Black lastig, auch vor leichten Elementen der NDH wird hier nicht Halt gemacht. Ein tolles Mischkonzept, welches binnen Zehntelsekunden für ein befriedigtes Lächeln des Hörers sorgt. Ein wahrer Hörgassmus wurde hier auf den Silberling gebannt und somit darf man sich wieder mit geballter Faust auf die Brust klopfen. Ein Monsterwerk des Metalcore das zu der Speerspitze schlechthin zählt.

Was gut kommt, ist der Fakt, dass auch Metalcore Verweigerer hier nicht herum kommen, sich mal intensiver mit den Thüringern zu beschäftigen. Denn die schnöde Keule wird hier nicht ausgepackt, sondern die Mixtur macht es aus und diese Veränderungen bzw. Erweiterungen machen aus dem Ursound der Truppe einen sehr breitgefächerten Sound.

Hammersongs, Hammer Produktion und eine Farbenvielfalt die einem den Atem raubt. Begeisterungswürdig muss hier sofort ein Pit in den heimischen Wänden gestartet werden. ACHTUNG! Verwüstung inbegriffen 😉

Fazit: Heaven Shall Burn haben es wieder einmal geschafft. Die Monsterwerkreihe reißt nicht ab. Wer hier meckert kann echt nicht ganz dicht sein. Von vorne bis hinten polieren einem die Thüringer auf allerhöchstem Niveau gekonnt die Fresse.

Tracklist:

01. The Loss Of Fury
02. Bring The War Home
03. Passage Of The Crane
04. They Shall Not Pass
05. Downshifter
06. Prey To God
07. My Heart Is My Compass
08. Save Me
09. Corium
10. Extermination Order
11. A River Of Crimson
12. The Cry Of Mankind

Besetzung:

Maik Weichert (guit)
Alexander Dietz (guit)
Marcus Bischoff (voc)
Eric Bischoff (bass)
Christian Bass (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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