Band: Heidevolk
Titel: Walhalla Wacht
Label: Napalm Records
VÖ: 2008
Genre: Pagan Folk Metal 
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Leute schnallt euch euer Schwert um, packt die Schilde raus, Helm aufgesetzt es geht zur „Walhalla Wacht“. Die Jungs von Heidvolk haben genau so ihren Output genannt. Wer ein Freund des Pagan Metal mit vielen heroischen Melodien und Sagen über tapfere Krieger ist, für den ist diese Scheiblette genau das richtige.

Bei „Saksenland“ geht man gleich auf die Vollen und macht keine Kompromisse. Heroische Klänge an allen Ecken und Enden. Diese musizierenden Wikinger wissen wie man alte Sagen melodisch untermalt. Die Vocals bewegen sich eher im mittleren bereich so klingt man nicht gleich wie ein Unzahl von diesen schreckliche Black Metal Pagan Bands. Nein eher gehen es Heidevolk gemütlicher an. Was aber nicht heißt dass die Jungs hier Balladen zusammengeschmiedet haben. Nein das mit Sicherheit nicht. Kräftig ins Horn geblasen und schon kann es mit „Koning Radboud“ weitergehen. Bretternde Gitarren die zu Beginn mit einem Horngeblase untermalt werden. Hier hat man eine richtige Tanznummer geschaffen, die einen nicht ruhig sitzen lässt. Heroische Texte ziehen sich wie ein roter Faden durch dieses Album was einfach dazu gehört wie das Amen im Gebet. Bei diesem Stück wechselt man immer wieder von eher im Midtempo angesiedelten Rhythmen bis hin zu fetzenden Parts. Mit etwas mehr Folk kommt nun „Wodan Heerst“ daher. Nette Nummer mit viel Gefühl und viel heroischem Flair. Vor allem die Fidelparts sind gut eingebaut worden und nerven zu keinem Zeitpunkt. Recht witzig klingt nun das kurze Intermezzo „Hulden Aan de Kastelein“ einem netten heroischem Lied das zum Aufmarsch aufruft. Nette akustische Gitarrenklänge stehen zu Beginn von „Walhalla Wacht“. Lange ruhig und beschaulich bleibt man aber hier nicht. Gleich im Anschluss fetzt man alles in Grund und Boden nieder. Ein Riff jagt das Nächste. Galoppierend kommt nun „Opstand der Bataven“ daher. Leute sattelt eure Rösser und folgt Heidevolk in die Schlacht. Eine nette rollende Pagan Metal Nummer mit viel heroischem Flair. Mit etwas mehr Speed und einer Brise Folk erschallt nun „Het Wilde Heer“. Eine weitere galoppierende Nummer die aber immer wieder kurz innehält. Die Jungs haben einfach ein unglaubliches Potential wie man heroische Klänge, schnell und bretternd umsetzt. Etwas ruhiger und mehr an ein Sauflied erinnert nun „Naar de Hal der Gevallenen“ ist wohl eine Wirtshauslied wo man über gefallene Helden singt. So versprüht der Song viel Flair und verleitet einen dazu nach dem Methorn zu greifen und lauthals mit zu krakeelen. Schwert gezogen und auf in die Schlacht.

Bei „Zwaarden Geheven“ gehen die Jungs wieder ordentlich zu Werke. Eine schnelle Headbangernummer mit vielen Riffs und Breaks. Die Vocals wechseln vom eher mittleren Bereich bis hin zu schaurigem Gekreische. Mit Vogelgezwitscher und ruhigen Bardenklängen warten man zu Beginn bei „Dageraad“ auf. Die Flöte ist einfach göttlich eingesetzt und auch die restlichen Folkarrangements sind eine Wucht, die einem vor dieser Band niederknien lassen. Zwar handelt es sich hier um ein Instrumental, aber dieses Stück hat es in sich und rundet die Scheibe schön ab.

Fazit: Wikinger auf zur Schlacht mit Heidevolk. Dieses Teil ist ein absolutes MUSS für alle Liebhaber des Pagan/Folk Metal.

Tracklist:

01. Saksenland
02. Koning Radboud
03. Wodan Heerst
04. Hulde Aan De Kastelein
05. Walhalla Wacht
06. Opstand Der Bataven
07. Het Wilde Heer
08. Naar De Hal Der Gevallenen
09. Zwaarden Geheven
10. Dageraad

Besetzung:

Joost „Vellenknotscher“ (drums),Joris „Boghtdrincker“ (voc)
Mark „Splintervuyscht“ (voc),Reamon „Bomenbreker“ (guit)
Rowan „Roodbaert“ (bass),Sebas „Bloeddorst“ (guit)
Stefanie „Speervrouw“ (Violin Session Member)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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