Band: Hellyeah
Titel: Blood For Blood
Label: Eleven Seven Music/Warner
VÖ: 2014
Genre: Groove Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Oh Yeah, Hellyeah. Genauso schipperten die Gedanken durch meinen Kopf als der neuste Rundling der legitimen Pantera Nachfolge vor mir zur Rezension lag. In den letzten Jahren hat sich meine Wenigkeit wirklich schon im amerikanischen Groove Metalbereich verrannt. Das dabei auch Hellyeah und ihre kompletten Werke immer wieder am Speiseplan stehen, steht selbstredend außer Frage. Nun ist es Zeit für was Neues in der Playlist. Gerne und das möchte ich gerne anmerken, erinnert man sich an die Zeiten als noch „Cowboys From Hell“, „Vulgar Display of Power“ und „Far Beyond Driven“ bis zum Schmelzen in der Freundesrunde gelaufen sind. Nicht minder überzeugend ist ja auch Nachfolgeband von Vinnie Paul. Nach dem fulminanten „Band Of Brothers“ hat man sich wohl gedacht, hier geht nicht mehr. Doch geht und wie, denn vom Fleck weg reißen einen die Texaner in einen heißen Freudentaumel. Groove wo man nur hinblickt und die leichten Verzerrungen im Sound sind durchaus legitim. Riffs die jedem Pantera Freak einfach die Socken ausziehen und auch die Vibes sind schier ähnlich. Kein Wunder, wenn schon der Mastermind auch hier hinter der Schießbude sitzt. Stimmlich und da können mich eingefleischte Fans von Phil Anselmo geißeln, ist Chad Gray der eindeutig bessere Frontmann. Überzeugen und mit einer dermaßen geballten Kraft das man lechzend laut mitschreit. Der Sound von Hellyeah mag sicherlich auch im neuen Jahr keine Kurskorrektur haben, braucht er aber auch nicht. Man kann von ewig Gestern sprechen, dennoch muss man sagen, nach „Far Beyond Driven“ war einfach die Luft bei Pantera raus. Anders verhält es sich bei der neuen Truppe des Ex-Schlagzeugers. Weiterhin wird mächtig Staub aufgewirbelt dass einem Hören und Sehen vergeht. Die Hybridisierung gewisser Sounderweiterungen finde ich wie bereits erwähnt gut und diese sind eine willkommene Abwechslung im Groovesound der Südstaatenburschen. Nichts für Weicheier eben und dafür standen und stehen die Texaner einfach. Es mag sicherlich nur ein Trost für den Mord von Dimebag Darell sein, wie auch das Auflösen der Band, allerdings und das muss hier nachhaltig zum Ausdruck gebracht werden. Hellyeah ist mit der Fortsetzung ein wahrliches Masterpiece gelungen. Alle Daumen hoch für Vinnie und seine Bullen, denn sie haben einem alten Pantera Fan wirklich schier Freudentränen ins Gesicht gezaubert. Man bietet für die neue Riege des New Wave of American Metal weiterhin einen großen Act, der locker für eine langanhaltende Unterhaltung sorgt.

Fazit: Einfach göttlich was uns hier von der aus Dallas stammenden Truppe ereilte. Alte Erinnerungen, wie auch lange schweißtreibende Abhottereien in den heimischen vier Wänden sind einfach gewiss. Dies braucht der Fan des amerikanischen Groove Metal, wie das Amen im Gebet.

Tracklist:

01. Sangre por Sangre (Blood for Blood)
02. Demons in the Dirt
03. Soul Killer
04. Moth
05. Cross to Bier (Cradle of Bones)
06. DMF
07. Gift
08. Hush
09. Say When
10. Black December

Besetzung:

Chad Gray (voc)
Tom Maxwell (guit)
Vinnie Paul (drums)
Kyle Sanders (bass)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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