Band: Heywire
Titel: Heywire
Label: Massacre Records
VÖ: 2015
Genre: Rock/Metal
Bewertung: 1,5/5
Written by: Robert

Heywire diesen Namen habe ich noch nie gehört. Nicht einmal der Namenartverwandte Film ist mir ein Begriff. In diesem Fall handelt es sich um eine dänische Rocktruppe. Symphonischer Rock mit leichtem Folk Flair, so in etwas könnte man die Schubladisierung der Truppe bezeichnen. Die Vermischung ist den Jungs zwar durchaus gut geglückt, doch das Album und die darauf befindlichen Tracks haben schier keinen Heller oder Patzen. Eher plätschern diese dahin und dies ist einfach nicht dienlich eine Stimmung zu zaubern. Es fehlt an rauen Ecken und Kanten, wie auch an einem guten Druck, welcher die Songs etwas besser zur Geltung bringen könnte. Teilweise hat man Parallelen zu Jethro Tull geschaffen, doch das was aus den Boxen wummert, würde der Großmeister nicht einmal mit der Beißzange anfassen. Vergeudete Zeit? Nun die Ausrichtung wäre ja gar nicht mal so schlecht, nur mangelt es einfach komplett an der Umsetzung. Das kitschige Hintergrundtastenspiel zaubert eine Gänsehaut vor Schaudern. Kenne etliche Bands aus dem spanischen Raum, welche durchaus eine gute Runde des Symphonic Rock zaubern, doch keine dürfte man mit dieser Truppe vergleichen, dies wäre einfach eine Beleidigung. Es tut mir durchaus leid, denn man hat sicherlich etliches an Herzblut in das Material gesteckt, doch wäre man besser beraten gewesen hier noch einmal das Ganze zu überdenken. Vor allem die Produktion passt einfach nicht und so vergeht es einem nach den ersten drei Stücken gewaltig. Hier kommt kein zündender Rockfunke über und es will auch nach etlichen Durchläufen nicht funken.

Fazit: Wahrlich nicht das Gelbe vom Ei. Man hätte durchaus gute Ansätze, kann diese aber einfach kaum zu Protokoll bringen. Plätscherndes Album das beim einen Teil des Gehörgangs reingeht und beim anderen ganz flott wieder raus.

Tracklist:

01. Never Blink Again
02. Under The Sun
03. Lean On Me
04. My Way Out
05. Running
06. Could Have Told Me
07. The Lost
08. Love
09. Soul Is Gone
10. Scary

Besetzung:

Anders Mandrup (voc & bass)
Jørgen Hansen (keys)
Jay Jayson (guit)
Taz plummer (drums)

Internet:

Heywire @ Facebook

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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