Band: Hidden in the Basement
Titel: Ego
Label: Grey Ham Records
VÖ: 2013
Genre: Southern Stoner Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Das Debütalbum der griechischen Southern/Stoner Metaller Hidden in the Basement ist bereits in Eigenregie 2012 erschienen. Wurde aber nun via Grey Ham Records noch einmal aufgegriffen und erneut für den restlichen, globalen Markt veröffentlicht. Wer jetzt vielleicht glaubt, hier wird etwas schwermütig oder gar 70er lastig in die Saiten gegriffen der irrt. Der Beisatz Southern macht es nämlich aus und lässt das Material total untypisch oder gar nach Europa klingen. Es klingt nämlich sehr stark an den amerikanischen Sektor angelehnt. Die Vibes und Arrangierungen passen sich vielen Großen der amerikanischen Szene an und für meinen Teil höre ich durchaus und dem Genre etwas untypisch Elemente aus dem Trivium bzw. dem Bullet For My Valentine Lager raus. Vor allem bei den Melodien weißt man einige parallelen auf. Doch man sei gleich vorgewarnt hier voreilig Schlüsse in Richtung Kopie zu ziehen. Die Griechen besitzen zu viel Eigenpotential, um mit den beiden großen Acts durch die Bank verglichen zu werden. Sicher und von mir bereits erwähnt kann man das mit den Melodien so stehen lassen, dennoch ist die restliche Rhythmik sehr Facettenreich und dabei schlägt man viele, eigene Preschen in die Musiklandschaft. Persönlich muss ich die Einstufung des Southern und Stoner deutlich erweitern, denn bis zur Mitte des Albums weht einem eine sehr eiserner, heftiger Wind entgegen und da kommen viele Modern Metal, Core Attitüden genauso zum Einsatz. Vermischt werden sie schon mit dem Hauptbestandteil des Stoner, kommen aber für meinen Geschmack deutlich heftiger zum Einsatz. Dies ist aber durchaus keine Beanstandung, eher im Gegenteil, für meine Horchlappen durchaus ein Grund diese weiter aufzumachen und in den Genuss der gemischten Modern Metal Tinktur der Griechen zu kommen. Hier ist wirklich eine breite Palette der Rock/Metal Fraktion gefragt, denn ihr farbenbuntes Gebräu kann und wird vielen, unterschiedlichen Metal Typen der Szene Spaß machen, soviel ist schon mal gewiss. Selten erlebt man nämlich solch eine gut abgestimmte Mischung aus vielen Ecken der genannten Genrestyles. Somit beweisen die Griechen dass aus dem südlichen Landstrich weit mehr kommt als Thrash und Power Metal Maniacs.

Fazit: Für mich eine neues, sehr gutes Aushängeschild aus Griechenland. Absolut Top und alle Daumen hoch, denn hier bekommen wir einen Metalbrocken der es in sich hat und für viel Unterhaltung sorgt.

Tracklist:

01. Intro 02:22
02. Feed the Ignorant 05:35
03. Empty Places 04:21
04. Trails 05:49
05. 4 Walls Syndrome 04:59
06. Reckless 04:50
07. P.J.R. 01:10
08. Search, Find, Exist 05:22
09. Outro 02:00

Besetzung:

Fellipe Zoukas (bass & voc)
Kostas Tsiavalias (guit & voc)
Thanos Vovouras (guit)
Thanos Dmk (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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