Band: Horn of the Rhino
Titel: Summoning Deliverance
Label: Doomentia Records
VÖ: 2014
Genre: Sludge/Thrash/Death Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die aus Bilbao stammenden Horn of the Rhino haben neues und Schmackes für den Liebhaber des Genre Sludge/Thrash/Death Metal. Mit dieser Mischform konnten sie bereits mit dem Vorgängeralbum ganz gut punkten. Inwieweit man sich weiter entwickelt hat war da meine Frage. Da muss man gleich einwerfen, ganz gut. Deutlich schnittiger und zusammengefügter prescht man dieses mal hervor. Zwei Jahre Pause und Ideensammlung haben sich definitiv ausgezahlt, denn die geballte Kraft mit der man beim neuen Album ans Album gegangen ist, hört man auch sogleich raus. Gute Vermischungen aus derben Sludge Elementen und eine guten Portion an Härte wurden um Nuancen gekonnter verbunden. Auch die ruppigen Überleitungen sind dezimiert worden und somit geht das Material deutlich flüssiger ins Gehör. Den Fokus in richtige Qualität und eigener Innovation hat man dadurch aber dennoch nicht verloren. Dies heißt, man ackert nicht der Masse hinterher, sondern hat den eigenen Stil sehr gut bewahrt und strotzt nur so vor eigene Soundideen die man hier zu Protokoll gebracht hat. Das man sich hier nicht auf lockere Tracks mit rein-raus Attitüden widmet war mir immer schon klar und so verwundert es auch dieses mal nicht, wenn die Spielzeiten der einzelnen Stücken die fünf Minuten Marke nicht unterschreiten. Das man vielleicht denken könnte, bei so langen Tracks geht gleich mal das Interesse verloren, ist einfach ein Trugschluss, denn durch die Bank tendieren die Jungs dazu die Spannung mit einem knistern am Laufen zu halten. Hörkino? In gewissem Maße schon und die Verbindungen aus alten 70er, 80er, als auch 90er Sachen in diesem Eckbereich des Doom, Sludge, wie auch Death/Thrash Bereich ist einfach superb anzuhören. Die Spanier sind nichts für ein lockeres hören, man muss sich schon mit ihnen längerfristig beschäftigen, erst dann kommt man richtig in den Genuss des Materials. Anklagend einerseits, angepisst anderseits durchlebt man hier eine breite Palette an umgesetzten, musikalischen Gefühlen. Die druckvolle Produktion setzt dem ganzen noch die Sahnehaube auf und verhilft den an sich schon sehr starken Stücken zu einem kräftigen Schub nach vorne. Ein fettes Brett jagt das nächste und nur für einige Breaks dezimiert man die Wucht der Kraft und auch in diesem Bereich zeigt sich die Trupp von einer sehr spitzfindigen Seite. Ein dreckiger Sumpf ist bei den Spaniern Trumpf und genau dadurch haben die Ombres ihren ganz besonderen Charme denen ihnen wohl niemand so schnell streitig machen wird.

Fazit: Wirklich superber Output und in der Weiterentwicklung hat man die bessere Zusammenführung gekonnt fusioniert. Unglaublich, denn die geballten Kraftakte lassen die Wände ordentlich beben und verleihen einem einen Punsh in der Magengrube, welcher langanhaltend ist.

Tracklist:

01. Awaiting the Scourge 01:40
02. Exvenhstench 06:25
03. Onward Through Domination 07:20
04. High Priest 06:15
05. Their Tombs 08:21
06. Deliverance Prayer 05:32
07. Drogg Öm Thraal 01:06
08. Grim Foreigners 06:08
09. Builder of Carrion Effigies 08:16
10. An Excess of Faith 06:48

Besetzung:

Javier Gálvez (voc & guit)
Sergio ‘Rambo’ Robles (bass)
Julen Gil (drums)

Internet:

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Horn Of The Rhino @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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