Band: Hot Mama
Titel: Re-Earth
Label: Sonic Revolution
VÖ: 2015
Genre: Modern/Progressive Metal
Bewertung: 2/5
Written by: Robert

Hot Mama sind eine female fronted Modern Metal Band, welche ihre Musik mit sehr progressiven Zügen durchpflügt. „Re-Earth“ nennt sich der neueste Rundling, welchen man via Sonic Revolution veröffentlichen wird. Kurz mal geprüft, die Rhythmik ist erste Sahne und die Vermischung aus urtypischen Modern Metal Fragmenten, welche teilweise sehr funkig aus den Boxen dröhnen weiß zu überzeugen. Funkig deshalb, weil sie einfach ein sehr schönes, shakiges Flair in die heimischen Wände zaubern. Mit viel Verstand hat man die beiden Elemente des Groove und Progressive sehr gut fusioniert und das hat eine gute Klasse. Somit wäre man definitiv ein Spitzenreiter? Ja schon, wenn da nicht die Sängerin wäre. „Sonya“ und ihre Stimme will nicht so recht ins Konzept passen. Somit glaubt man immer, dass hier eine Instrumentalband läuft und einfach die Vocal-Lines darüber geklatscht wurden. Hier braucht es einen guten Sänger oder sagen wir es so einen härteren Gesangsvertreter. Dies wäre auch egal ob männlich oder weiblich, nur die kraftlose Stimme dieser Kollegin ist einfach wahrlich nicht gut und will einfach, auch nach dem x-ten Durchlauf nicht dazu passen. Etwas schade, denn alles steht und fällt mit einem Sänger und wenn dieser nicht passt, wird auch ein zauberhaftes Konzept völlig ruiniert. Die Anbiederung an Christina Scabia’s Stimme ist einfach nicht passend und dieser kann Sonya nicht das Wasser reichen. Das Konzept ist einfach zu unausgegoren das man uns hier vorlegt. Die Rhythmusfraktion, wie bereits erwähnt hätte Klasse, da kann aber die Frontlady einfach nicht mitmischen.

Fazit: Sehr schade, wenn eine Sängerin nicht ins Programm passt. Vor allem in diesem Fall, wo die Rhythmik stark ist und dann nur mehr durch die Fronterin komplett zerlegt wird. Von einer Fusionierung kann man somit nicht sprechen, denn entweder man tendiert in die Richtung von Lacuna Coil, oder die Sängerin fängt an stärker und härter zu singen, ansonsten wummert das Ganze einfach blenaglos in den Gehörgang. Schade, denn Potential hätte die Band durchaus für mehr.

Tracklist:

01. Watch Out
02. We’ve Had Our Share
03. Let It Die
04. Hostile Stars
05. Valley Of Laughter
06. Beco
07. Liar
08. Labyrinth
09. Cyberdrome
10. Alive
11. Unhollywood
12. One Goes To Danzig (Bonus)

Besetzung:

Sonya Red (voc)
Stasy Mitypsilon (guit)
Christian (bass)
Ronny Eder (drums)

Internet:

Hot Mama Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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