Band: Hypnotheticall
Titel: Dead World
Label: Insanity Records
VÖ: 2009
Genre: Progressive Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

An und ab verwundert es mich schon wie sang und klanglos gewisse Scheiben veröffentlicht werden. Ohne irgendeine Resonanz und das obwohl man genau dann solche Truppen dermaßen unterschätzt. Hypnotheticall aus Venezien sind so eine Formation. Ihr Album „Dead World“ ist bereits seit 2009 auf dem Markt aber so richtig gefruchtet hat das wohl nicht. Schade eigentlich, denn mit der Musik, welche die Italiener auffahren haben sie etwas ganz besonderes in Sachen Progressive Thrash Metal parat. Sehr opulent wird das Album mit einem wuchtig, teils epischen Bombastintro länger eingeläutet. Der folgende Schritt ist eine etwas herbere Thrash Progressive Schlagseite, bei der sich vor allem der Axtschwinger sehr stark hervor tut. Somit vorerst etwas technisch ausgelegte Kost, bei welcher man aber nicht sonderlich übertreibt. Stete Querverstrebungen werden durchaus in einem sehr modernen, als auch groovigen Soundbild vorgestellt bzw. in den Gehörgang eingepflanzt. An sich macht eben die Mischung ein sehr gutes Vorstellungsergebnis. Etwas erschlagener fühlt man sich dann doch von zu starken Wechselschritten. Zu Komplex? Zu Wirr? Nein dies wiederum auch nicht, aber etliche Breaks gestalten sich als sehr abrupte Seitenschwünge. Auch idyllischere Kost kommt dabei zum Tragen und bei diesen spielt eine verliebte, streckenweise balladeske Grundlinie eine große Rolle. Zuckersüß und vor allem unterbreitet uns der Frontmann hier sein sehr facettenreiches Organ. „Fear of a Suffucated Wrath“ sei hier als Beispiel besonders hervorgehoben, welches uns in einem kunterbunten Gemisch aus Power, Melodic und modernen Rockakzenten vorgesetzt wird. Einen breiten Weg ebnet man sich mit eben einer breiten Geschwindigkeitsorientierung und das Endergebnis ist sehr überzeugen. Somit verbreiten die Italiener eine sehr facettenreiche Klangkunst die man trotz ihrer oftmaligen abrupten Wechsel, als auch dominanten Progressive Orientierung sehr gut genießen kann, ohne dass man dabei zu komplex wirkt.

Fazit: Sehr gutes, erstes Full Length Album, welches man sich unbedingt antun sollte. Breit gefächert und mit viel Liebe zum Detail gespickt weiß der Rundling länger gut zu unterhalten.

Tracklist:

01. Dead World
02. The Eternal Nothingness of Sin
03. Fear of a Suffucated Wrath
04. No Room to Imagination
05. Heaven Close at Hand
06. Hi-tech Lonelyness
07. Lost Children
08. Bloody Afternoon

Besetzung:

Marco Ciscato (voc)
Mirko Marchesini (guit)
Giuseppe Zaupa (guit)
Davide Pretto (keys & synth)
Luca Capalbo (bass)
Francesco Tresca (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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