Band: In This Moment
Titel: Black Widow
Label: Century Media Records
VÖ: 2008
Genre: Rock/Metal /Alternative
Bewertung: 4.5/5
Written by: Robert

Century Media hat für den Spätherbst einige Gustohappen für uns parat. Eine Band davon sind die Herrschaften von In this Moment. Was wäre wenn man einige melodische Elemente mit einigen Core, als auch Modern Metal Elementen zusammenfasst und hinzu gibt man noch einige Gothic Zutaten. Ganz einfach unterm Strich kommt dabei „The Dream“ dieser Hopefulls raus. Eingespielt wurde das Machwerk von Maria Brink (voc), Chris Howorth (guit), Blake Bunzel (guit), Jesse Landry (bass) und Jeff Fabb (drums) und erscheinen wird das Ganze am 13. Oktober. Nun denn aufgepasst und genauer hingehört.

Den Beginn macht ein Intro, welches sich „The Rabbit Hole“ nennt. Beschauliche und liebliche Klänge gepaart mit Düsterelementen eröffnen den Reigen. Bei „Forever“ preschen die Herrschaften eine ordentliche Schneise. Viele Melodien paaren sich immer wieder mit modernen Arrangements. Versüßt wird das Ganze mit den superben Vocals der blonden Nachtigal Maria. Die Dame versucht erst gar nicht die Sopran Ecke aufzusuchen. Nein das hat das hübsche Mädel auch gar nicht notwendig. Viel mehr besticht sie mit härter Gesungen Trademarks und wechselt öfters in die liebliche, sanfte Ecke. Deutlich rauer erschallt nun „All For You“. Der kantige Sound passt bestens und wird immer durch melodische Keyboardarrangements unterbrochen. Die Vocals der Fronterin machen hier ihr übriges und so paart sich eine gehörige Portion Härte mit den lieblich gesungenen Gesängen von Mrs. Brink. Ein ordentliches Bangen ist hier einmal mehr allemal angebracht, aber auch zum Shaken wird man immer wieder animiert. „Lost At Sea“ startet sehr sanft und beschaulich. Nette balladeske Vocals werden durch ruhige Klänge untermalt. Doch bleibt man nicht lang in dieser Ecke und stampft gleich im Anschluss etwas schneller daher. Auch hier bleibt man aber nur kurz. So wechseln die Herrschaften immer wieder von schnellen Ausrichtungen, in die sanfte Ecke und unterm Strich bietet man hier sehr viel Abwechslung, aber mit viel Ausgewogenheit. Zackig und flott geht es nun bei „Mechanical Love“ weiter. Schnelle Beats stehen hier im Vordergrund und werden immer wieder durch kurze Besuche in der ruhigen Ecke unterbrochen. Dennoch die Harten, flotten Arrangements behalten hier eher die Oberhand. Sehr düster und schaurig startet nun „Her Kiss“. Ein gewaltiger Sound wird hier aufgefahren und die modernen Arrangements machen hier ihr übriges. Das Ganze bekommt noch ein Sahnehäubchen in Form der Vocals der Frontfrau. Viele druckvolle Feinheiten und harte Gitarrenriffs stehen hier am Speiseplan und genau diese Richtung fährt man von Beginn bis zum Ende. Eine weitere Nummer zu der man gut Bangen, als auch abtanzen gleichermaßen kann. Mit einem klassischen Klavierintermezzo und sanften Gesängen starte nun „Into The Light“. Die Streicherarrangements die im Hintergrund eingeflochten wurden machen ihr übriges und verleihen dem Ganzen einen sehr bombastischen Touch. Die sanfte Ecke wird nicht verlassen und so hat man ein sehr balladeskes Stück geschaffen das für ruhige Momente mit der Holden gedacht ist. Genug gekuschelt, denn mit „You Always Believed“ wird nun wieder deutlich mehr Druck gemacht. Das Gaspedal wird ordentlich gedrückt und man verlässt die flotten Pfade bis zum Ende hin nicht. Super Nummer, zu der man einmal mehr das wallende Haar schütteln kann (sofern vorhanden). Die Geschwindigkeit wird bei „The Great Divide“ nun noch mehr gesteigert. Hier growlt die Hübsche Blondine ordentlich ins Mikro. Einige Core Elemente kommen immer wieder zum Vorschein und vereinen sich an und ab mit den melodischen Arrangements. Man würde das der Dame kaum zutrauen, wenn man es nicht selber hört. Wechselt sie doch immer wieder von infernalen Growls, hinüber in die melodisch gesungenen Parts. So etwas lässt mich nur dasitzen mit der Kinnlade fassungslos nach unten geklappt. Von soviel Können, als auch Bandbreite bin ich doch sehr beeindruckt. Die Harte Schiene wir auch bei „Violet Skies“ weiter gefahren. Höllische Riffs und Breaks stehen auch hier am Tagesprogramm und werden uns blitzschnell serviert. Doch auch die sanfteren Unterbrechungen dürfen hier nicht fehlen und werden auch immer wieder öfters eingesetzt. Den Hauptanteil macht aber der schnelle Ritt mit In this Moment. Abschließend kredenzt man uns noch „The Dream“. Zu Beginn bekommen wir viele beschauliche, elektronische Gustostückerl vom Keyboarder vorgesetzt. Am Ende hin lässt man es ruhiger ausklingen und so hat man hier ein weiteres Stück, bei dem man schön die Seele baumeln lassen kann.

Fazit: Kaufen, hören und süchtig werden, das ist hier gewiss. Eine große Bandbreite von Melodie, Härte als auch einigen elektronischen Anreicherungen werden hier geboten. Diese Band sollte man sich schon mal vormerken, die ist auf dem Weg nach ganz Oben, da bin ich mir sicher.

Tracklist:

01 The Rabbit Hole
02 Forever
03 All For You
04 Lost At Sea
05 Mechanical Love
06 Her Kiss
07 Into The Light
08 You Always Believed
09 The Great Divide
10 Violet Skies
11 The Dream

Besetzung:

Maria Brink (voc)
Chris Howorth (guit)
Blake Bunzel (guit)
Jesse Landry (bass)
Jeff Fabb (drums)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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