Band: Infinite Spectrum
Titel: Haunter Of The Dark
Label: Sensory Records/Alive
VÖ: 24.06.16
Genre: Progressive Rock/Metal
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

Eine musikalische Vertonung der H.P. Lovecraft‘s Story. Welch genialer Einfall? Eigentlich nicht, denn schon so manche Metal Band, auch aus dem progressive Bereich hat sich dieser Mission gewidmet. Mal mehr, mal weniger stark. Die aus Brooklyn stammenden und mir bis dato völlig unbekannten Infinite Spectrum haben auf sich auf ihrem Album „Haunter Of The Dark“ ebenfalls diesem Unding verschworen. Angepriesen werden sie uns als Sammelsurium der Einflüsse von Dream Theater, Symphony X, Steve Vai und Neal Morse. Kann man sicherlich gelten lassen, wenngleich man sich auch vor Unkenrufen wohl auch kaum verwehren kann.

Man muss aber ehrlich sein, der Sound der Truppe mag jetzt nicht das neueste auf dem Markt sein, geht aber durchaus gut ins Gehör. Gute Verschnörkelungen und auch melodische Einflüsse aus dem folkloristischen Bereich wurden in den Gesamtsound genommen. Macht hier eben doch deutlich noch mehr was her. Das somit heranbeschworene, unendliche Spektrum des Sounds bzw. der Sphären wurde durchaus gut genommen von den Amis.

Demgegenüber steht vielleicht die komplette Eigenständigkeit. Man hört sicherlich etliches eben von den oben genannten Bands heraus und kommt darüber nicht hinweg, dass man diesen eben eifrig nachfiebert. Will aber meinerseits nichts schlechtes heißen. Vielleicht wäre mehr Eigenständigkeit angebracht, aber nur die billigen Blaupausen stauben die Jungs aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeit nicht ab.

Die Soundeinflüsse reichen von der 70er, 80er bis hinüber in die 90er Ära. Eine durchaus gut verarbeitete Melange, welche ihre Wirkung sicherlich nicht verfehlt. Charakteristische Sound Emotionen gestrickte Spannungen machen durchaus Fun und lassen das Gesamtkonzept sehr gut aufnehmen.

Jene die eben totale Dream Theater Verehrer sind, werden hier eben mehr zu meckern dadurch finden. Sollte aber Fans des Progressive Bereichs nicht davon abschrecken sich mal mit dem Zweitwerk der Amis zu beschäftigen.

Persönlich muss ich sagen hat es seinen Reiz, wenn auch ich eher dazu tendiere, den Jungs zu offerieren hier einfach mehr die Eigenständigkeit walten zu lassen. Auch die Produktion ist nicht so druckvoll, was man besonders bei den Drums heraus hört. Technisch sind sie die Jungs durchaus gut abgestimmt. Das reicht aber leider noch nicht für einen kompletten Durchbruch, denn das verwöhnte Ohr braucht heutzutage, besonders in diesem Bereich einen amtlichen Wums der mitreißt.

Fazit: Durchaus passables Zweitwerk im Bereich des Progressive Metal. Definitiv ist noch Luft nach oben hin offen. Auch bei der Produktion.

Tracklist:

01. Prologue: Providence, Winter, 1934
02. Federal Hill
03. The Calling
04. The Church
I: Dark Whispers
II: Entry
III: The Ascent
IV: The Shining Trapezohedron
V: Spectres
05. The Stranger Things I’ve Learned
06. Haunter Of The Dark
07. Fear
08. All That We See
09. 2:12 AM
10. Epilogue: Providence, Summer, 1935

Besetzung:

Will Severin (voc)
Alex Raykin (guit & voc)
Alex Repetti (bass)
Greg Schwab (drums)
Katie Pachnos (keys)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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