Band: Intervals
Titel: A Voice Within
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

„In Time“, der erste Schlag der Kanadier Intervals wurde ja in der Szene hochgelobt. Nach einer längeren Pause sind die Burschen zurück und servieren uns mit „A Voice Within“ einen weiteren Glanzhappen. Kompositionen, wie auch die Fusionierung des neumodernen Sounds passen einfach wie die Faust aufs Auge. Dem Ganzen verleibt der Fronter noch ein besonderes Etwas. Eigentlich müsste alles irgendwie nach der Massentauglichkeit vieler Szenekollegen klingen, doch davor verwehren sich die Kanadier sehr stark. Ihr persönlicher Sound, welcher mit vielen schönen Abrundungen ausgestattet wurde lässt zu keinem Zeitpunkt darauf schließen. Leichtere Progressive Elementen unterwandern einen soliden Sound sehr gut und die Komplettierung erfolgt durch viele schmucke Groove Attitüden, wie auch einem an und ab etwas dominanteren Machine Sound. Superb setzt man die push forward Effekte, bevor man wieder etwas idyllischer abbremst. Die Originalität ist gut gewählt worden und so kann man überall auf dem Album gute Innovation raushören, welche einfach mächtig beeindrucken. Die Jungs spielen mit etlichen Soundelementen und dennoch wird man nicht von zu viel überfahren. Rhythmisch erinnert man mich vor allem bei gewissen, etwas härteren Parts an die Burschen von F5. Auch weil der Gesang des Fronters bei den bodenständigen Gesängen im flotten Bereich an Dale Steele erinnert, aber eben auch die Rhythmik ist von einer ähnlichen Kerbe geschnitzt worden. Dennoch und aufgrund vieler Progressive Elemente kann man zwar Parallelen aufweisen, aber ein kompletter direkter Vergleich ist einfach zu schwierig. Es wird schwierig an die Klasse der bereits etablierten Genreheroen heranreichen zu können, doch mit diesem Album ist ihnen ein weiter Spagat Sprung nach vorne sicherlich geglückt.

Fazit: Tolles Album bei dem man sich kaum satt hören kann. Einfallsreichtum und die Zusammenführung vieler Fragmente bescheinigen den Jungs viel Können.

Tracklist:

01. Ephemeral
02. Moment Marauder
03. Automation
04. The Self Surrendered
05. Breathe
06. The Escape
07. Atlas Hour
08. Siren Sound
09. A Voice Within

Besetzung:

Mike Semesky (voc)
Aaron Marshall (guit)
Lukas Guyader (guit)
Anup Sastry (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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