Band: Iron Kobra
Titel: Might & Magic
Label: Dying Victims Productions
VÖ: 2015
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Thorsten Jünemann

Aus Deutschland, genauer gesagt aus dem Ruhrpott, huldigen IRON KOBRA den Sounds von MANOWAR, IRON MAIDEN, RUNNING WILD und diversen anderen Vetreter des Genre Heavy Metal!
2008 gegründet, veröffentlichte die Band in braver jährlicher Regelmäßigkeit Demos, Singles, EP´s und Alben! Nicht nur im eigenen Land sondern auch in den angrenzenden Nachbarstaaten konnten sich IRON KOBRA live präsentieren und liefern heuer mit „Might & Magic“ Ihr aktuelles Machwerk ab.

Was erwartet den geneigten Metal-Fan?

Einen beherzten Sänger, der öfter mal neben den Tönen liegt (was letztendlich nicht das größte Problem ist), und ein Album, welches abgespeckt als EP wohl mehr eingeschlagen hätte als das fertige Produkt auf dem mind. die Hälfte des Songmaterials etwas unausgegoren klingt, um es mal vorsichtig auszudrücken.

IRON KOBRA vermitteln das Gefühl, sich auf gar keinen Fall von den Einflüssen Ihrer eigenen Faves zu lösen und so kommt schon öfter das Gefühl auf, alles bereits irgendwie schon mal gehört zu haben, obwohl einem IRON KOBRA bis dato verwehrt blieb!

Positiv allerdings ist:
Man hört zu jeder Sekunde Spielzeit, dass die Stimmung und auch die Attitüde der Band stimmt.
Metalheads spielen Metal, den sie selbst favorisieren und das ist auch im Fazit der Punkt, der mich dazu veranlasst, hier 4 von 5 Punkte zu vergeben, denn der Party- und Bangfaktor liegt hier sehr weit oben. Und angefangen haben alle mal als Partyanimals, mit nicht nicht immer sitzenden Gesang, sieht man mal von Großmeistern wie DIO und DICKINSON ab!
Aber wer will schon Klone der beiden Ideale haben oder gar sein?

Man muss auch bedenken, das dies „erst“ das 2.Album der Gelsenkirchener ist und in alle Richtungen noch verdammt viel Luft nach oben ist.

Ich denke, mit einem guten Produzenten, etwas besserem Sound und durchdachtem Songwriting kann hieraus sogar ein legitimes Teutonic Metal Erbe wachsen, von dem noch etwas mehr zu Hören sein wird, welches sich zukünftig nicht nur über Supportrollen Gedanken machen muss!

Im Underground rumort es…und das ist auch gut so!
Guter Nachwuchs in dem Genre wird auch dringend gebraucht!

Tracklist:

01. Words of Wisdom 00:07
02. Tomb of the Stygian King 03:56
03. Fire! 04:32
04. Vanguard of Doom 02:50
05. Watch the Skies 05:41
06. Spirit Archer 06:13
07. Wut im Bauch 04:22
08. Born to Play on 10 03:14
09. Cult of the Snake 06:10

Besetzung:

Sir Serpent (voc & guit)
Lightning Lord Python (guit)
Don „The Warrior“ Viper (bass)
Ringo „The Animal“ Snake (drums)

Internet:

Iron Kobra Website

Iron Kobra @ Facebook

Iron Kobra @ MySpace

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