Band: Izegrim
Titel: The Ferryman’s End
Label: Listenable Records
VÖ: 25.03.16
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Die seit 1996 existierenden Death/Thrasher Izegrim sind meiner Meinung nach genauso bekannt, wie ihre Landeskollegen von Legion of The Damned. Mag an sich an der seit 2008 als Fronterin mitagierenden Marloes Voskuil liegen, wohl aber sind die Granaten seitens der Holländer genauso geschmackvoll für den Genrefan, wie das vieler anderen, eben auch die genannten Landsmänner. Seit „Congress of the Insane“ liegen doch wieder drei Jahre. Fragt man sich was man so an sich am Konzept geändert hat. Eigentlich nicht viel das Grundskelett ist geblieben. Somit Izegrim in Reinkultur.

Das man hier nicht irgendwie, wie viele andere Bands sich am Stand drehen will ist klar, wurde auch von der Band sehr gut in andere Bahnen gelenkt. Hier und da klingt man wesentlich moderner angehaucht und Zehntelsekunden später schiebt man kleinere Black Einschübe nach. Die Fusion bzw. Umsetzung ist sehr harmonisch gelungen. Dadurch wurde der Klang etwas facettenreicher angestrebt und dieser weiß auch sehr gut zu beeindrucken. Viele Techniksolis sind auch hier zu finden, doch gar so arg wird eben nicht gefrickelt, wie es andere Genrekollegen leider in den letzten Jahren so richtig ausgeleiert haben.

Eine gute Melange aus purer Härte und kleineren Einlagen der Technik ist immer ein guter Garant, um den Musikliebhaber vor den Player zu fesseln. Das gelingt den Herrschaften auch und die niemals getriggerte Stimme von Marloes lässt einen abermals vor Furcht erzittern. Wer die Truppe schon mal Live gesehen hat, weiß, dass es Mrs. Voskuil es vermag dieses Organ ebenso rüber zu bringen wie auf Platte.

Die Produktion ist für den neuen Rundling etwas trockener und man hat sich von zu vielen Schönerungen verabschiedet. Hat aber was, weil man so deutlich roher und kantiger durch die Boxen kracht und somit die Wände ordentlich zum Beben bringt.

Aggression, Bösartigkeit und wilde Härte stehen auf der neuen Scheibe definitiv im Vordergrund. Somit weniger einfühlsam und vor allem kein überladenes Melodiegeplänkel. Das steht den Holländern sehr gut, weil man nicht stupide in die Saiten greift und dahin bolzt, sondern sehr fachmännisch eine gute Auswahl bringt.

Fazit: Die holländische Todeszelle ist nicht zu stoppen und liefert mit dem neuesten Rundling eine gekonnte Weiterentwicklung ab. Wesentlich schroffer und weniger melodisch, aber dafür mit einem enormen, gut aussortierten Härtegrad.

Tracklist:

01. White Walls 04:03
02. Time to Run 02:58
03. Endless Desire 04:40
04. The Evil Within 04:23
05. Absolute Necessity 03:30
06. Reclaim My Identity 03:35
07. Insanity Is Freedom 03:40
08. Reflection of Redemption 04:12
09. Through a Glass Darkly 03:09
10. Lost in Tranquility 03:18
11. The Ferryman’s End 03:53

Besetzung:

Marloes Voskuil (voc & bass)
Ivo Maarhuis (drums)
Bart van Ginkel (guit)
Jeroen Wechgelaer (guit)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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