JAG PANZER – The Deviant Chord

Band: JAG PANZER
Titel: The Deviant Chord
Label: SPV/Steamhammer
Genre: Heavy/Power Metal
VÖ: 29.09.17
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Jag-Panzer-The-Deviant-Chord-album-artworkJag Panzer haben mit ihren Releases in ihrer 33-jährigen Bandhistorie Musikgeschichte geschrieben. Zur Feier für jeden US-Metal Band wirft die Truppe „The Deviant Chord“ auf den Markt. Erneut will man an alte Glanztaten anknüpfen, welche man mit „Ample Destruction“ anno dazumal vorgelegt hatte. Etwas zwiespältig sitzt meine Wenigkeit da, denn bekanntlich bin ich durchaus ein Fan der Mucke von Jag Panzer und des US-Stahls. Folglich müsste der neueste Release eine geleckte Sache sein. Ist er im Gegensatz dazu nicht, warum? Die Songs sprudeln definitiv mit dem geneigten Einfluss und dem Bekanntheitsgrad aus den Boxen und sogleich wäre grundsätzlich die US-Metal Welt für jeden Kuttenträger in Ordnung. Doch was nun? Darf man überhaupt solch einem Act was Schlechtes attestieren? Frevel, könnte hierbei das Schlagwort aus der True Ecke kommen, doch selbst diese würden beim ersten Anlauf mit gerunzelter Stirn dasitzen.

Der Rhythmus, mit dem die Amis daher galoppieren ist bekannt und die Band steht in einem gewissen Bereich, für das was sie zur Bandgründung einstanden. Somit wäre die Metal Welt des Kuttenträgers in Ordnung, ist sie aber nicht, bekanntermaßen haben Jag Panzer im vorliegenden Fall kein Sprudeln mehr im Sound, sodass man seine knappe Mähne zu diesem Reigen schüttelt. Über den Silberling verteilt 0815 Maiden Melodien und die schlappe Produktion ist dem Durchsetzungsvermögen ferner nicht wirklich dienlich. Ist die Luft bei den Amis tatsächlich raus? Diese Frage habe ich mir nach mehrmaligen Durchläufen des Albums gestellt.

Der Grundgedanke und der typische Sound rettet die Jungs von Jag Panzer vor einem Rohrkrepierer, da man die Roots und Trademarks sicherlich einfangen konnte, uneingeschränkt folgendermaßen eine schwache Umsetzung hätte ich mir nie von dieser Combo erwartet. Komplett uninspiriert hottet man voran und biedert sich mit dem Sound an, welcher immer stärker an etliche NWOBHM Größen und alte Glanztaten von Manowar erinnert. Das als Mischkonzept wäre ja eine tolle Sache, nahezu mangelt es beim neuesten Release „The Deviant Chord“ durch die Bank an mitreißenden, überzeugenden Vibes. Die sucht man vergeblich und mit merklicher Enttäuschung versucht man zu begreifen, warum diese alten Helden dermaßen an Spirit und Herzblut verloren haben. Da gibt es so manche Jungspundtruppe, welche merklich kerniger und Blut-geleckter ins Rennen geht.

Altes Eisen, welches einen Grünspan aufweist und man mit Enttäuschung die alten Glanztaten dieser Helden versucht herbei zu beschwören. Jag Panzer zeigen sich Anno 2017 als sehr inspirationslos und die klatsch-matsch Produktion ist ebenfalls eine minder begeisterungswürdige Sache. JAG PANZER haben ihre Fans lang entbehrend warten lassen und belohnen sie schlussendlich mit einem belanglosen Release, sodass man mit einer wehmütigen Träne alte Glanztaten herbeisehnt.

Fazit: Jag Panzer liefern Anno 2017 eine US-Metal Sache ab, bei welcher sie von vielen Nachwuchsband locker überholt werden. Ist der Saft und Schwung raus? Wir wissen es nicht, nichtsdestoweniger mit diesem Release liefert man nur eine mittelprächtige Sache ab.

Tracklist:

01. Born of the Flame 04:00
02. Far Beyond All Fear 03:49
03. The Deviant Chord 05:37
04. Blacklist 04:19
05. Foggy Dew 03:20
06. Divine Intervention 03:30
07. Long Awaited Kiss 06:16
08. Salacious Behaviour 04:07
09. Fire of Our Spirit 04:37
10. Dare 05:17

Besetzung:

Harry Conklin (voc)
Mark Briody (guit)
John Tetley (bass)
Rikard Stjernquist (drums)
Joey Tafolla (guit)

Internet:

JAG PANZER Website

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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