Band: Joel Hoekstra 13 
Titel: Dying To Live
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 16.10.15
Genre: Melodic Rock/Hard Rock
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Wenn WHITESNAKE/Ex-NIGHT RANGER Gitarrist JOEL HOEKSTRA ein Soloprojekt in trockene Tücher hievt, fragt man sich selbstredend, ob das Ganze nicht etwa nach seinen anderen Mitwirkungsbeteiligungen klingt. Ein Fakt ist sicherlich der Gitarrenzauberer gehört zu den ganz Großen und selbstredend kann es möglich sein, dass die Einflüsse von den genannten Bands vorhanden sein werden. Mit Jeff Scott Soto (voc), Russell Allen (voc), Tony Franklin (bass), Vinny Appice (drums) und Derek Sherinian (keys) wurde das Projekt verstärkt. Somit doch eher eine Supergroup? Durchaus und man darf somit ganz gespannt sein was einen da erwartet, denn alleine schon die beiden Sänger, na wenn das dem Melodic Rock Fan nicht den Pepi vom Haupt hievt, dann weiß ich auch nicht.

Zum Einfluss bzw. den Parallelen sei gleich gesagt, hier höre ich persönlich nur hauchzart Night Ranger oder gar Whitesnake raus. Liegt wohl auch an den beteiligten Sängern. Eher würde ich es als eine melodische Rockvariante titulieren, welche mal mehr, mal weniger etwas an Sachen von Dio erinnern. Eine Hommage? Nun dies weiß wohl der Axtschwinger wohl selber am besten, zumindest hat es ein sehr starkes Erscheinungsbild. Da kann man nicht mithalten? Würde ich nicht sagen, denn wie auch der God of Metal, liefert die Truppe hier eine ähnliche Kerbe ab. Einflüsse, Idyll, wie auch durchgreifender veranschlagte Tracks gehen, wie eben auch bei den Dio Sachen komplett unter die Haut.

Der Gitarrenvirtuose hatte es ja vorab in einigen Statements bestätigt und somit passt das pressgenau. Wieso? Na weil es einfach toll durch die Boxen schallt und den eisernsten Dio Fan durchaus begeistern wird. Die beiden Sänger sind einfach unglaublich und verleihen den Stücken einfach die besondere Note. Zwar wurde auch seitens Joel angegeben das er hier und da mehr nach Foreigner klingen will, das höre ich jetzt persönlich weniger raus.

Alle Variationen wurden auf diesem Album superb abgeschmeckt und da schlägt das Melodic Rocker Herz definitiv etliche Schläge schneller. Einfühlsam und mit viel Gänsehautfaktor wurde hier ein Album geschaffen, welches ein breites Klientel an Dio, wie auch Melodic Rockfans begeistern wird.

Da darf man dieser Supergroup zu solch einem Masterpiece durchaus gratulieren, denn hier gibt es keine Schnitzer oder Durchhänger. Komplett durch den Rundling gehört stellt man fest, dass fast komplett alle Erwartungen mehr als erfüllt werden.

Fazit: Das nenne ich mal wieder eine Supergroup unter deinem Solodeckmantel, welche man einfach nicht verschmähen sollte. Unglaubliche Songs verbergen sich hier wie Schätze, nach welcher die Black Pearl sucht.

Tracklist:

01. Say Goodbye To The Sun
02. Anymore
03. Until I Left You
04. Long For The Days
05. Scream
06. Never Say Never
07. Changes
08. The Only Way To Go
09. Dying To Live
10. Start Again
11. What We Believe
12. Kill or Be Killed

Besetzung:

Joel Hoekstra (guit)
Jeff Scott Soto (voc)
Russell Allen (voc)
Vinny Appice (drums)
Tony Franklin (bass)

Special Guest:

Derek Sherinian (keys)
Chloe Lowery (voc)
Toby Hitchcock (back voc)
Charlie Zeleny (percussion)
Dave Eggar (cello)

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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