Band: Kaledon
Titel: Chapter IV Twilight Of The Gods
Label: Scarlet Records
VÖ: 21.08.15
Genre: Epic Power Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Kollege Lex hat ja Antillius: The King Of The Light der Italiener eher Mittelprächtig bewertet. Da gebe ich ihm aber durchaus recht, denn das Material hat wirklich nachgelassen, sowie die Klasse. Einmal mehr stehen die Epic Metaller auf der Matte und natürlich mit neuem Rundling oder? Nein denn „Chapter IV: Twilight Of The Gods“ ist ein Re-Release des bereits 2006 veröffentlichten Albums. Keine Frage auch in der Neuauflage erfüllt man für den Epic Metaller wieder alle Klischees a la epische Schlachten, Drachenkämpfe und so weiter. Dennoch ist dies aber noch lange nicht genug, denn die Italiener können dies weitaus besser. Dies heißt, das Material ist sicherlich nicht schlecht und bietet auch genügend für den melodischen Power Metaller, welcher einfach auf den Epic Pathos steht. Leider klingt und das ist irgendwie seit dem von mir rezensierten „Altor The King’s Blacksmith“ immer mehr so glatt poliert worden, alles so klinisch. Kein Freiraum mehr für rassige Nummern, vielmehr verbeugt man sich in Richtung ihrer italienischen Größen und eifert ihnen einfach nach auf Teufel komm raus. Dies heißt man baut auf einen zugekleisterten Epic-Pathos, sodass einfach die Power Metal Schiene der kernigen Art komplett von Bord gejagt wurde. Finde ich in diesem Falle echt Schade, denn die Jungs hatten durchaus das Zeug dazu dies in der Waage zu halten. Somit klingt halt alles nach Filmmusik und man schiebt immer mehr die Portion des Synthy-Epic Soundkleister nach vorne. Es ist sicherlich ein Aspekt dass man alte Alben neu auflegt, aber die Abrundung hier bringt mir persönlich nichts und haut mich auch nicht vom Hocker, dann doch lieber die anderen Werke von Kaledon. Hätte mir hier einfach mehr erwartet und nicht das neuerliche hervorholen 08/15 gestalteter Kitschpartitionen, die ja schon mehrheitlich von Rhapsody (of Fire oder Luca ganz egal), wie auch Labyrinth komplett verwurstet wurden, aber halt wesentlich besser. Schade, denn für meinen Geschmack hatten die Jungs wirklich das Zeug dazu den großen aus ihrem Land Paroli zu bieten. Somit halt nur mittelprächtiges Material das sich wirklich nur der treueste Epic Metaller zulegen sollte.

Fazit: Wünschenswert wäre es, wenn sich wieder Kaledon auf den guten Geschmack im Power Metal Bereich berufen, welchen sie uns mit den Alben „Altor The King’s Blacksmith“ und „Legend of the Forgotten Reign – Chapter V: A New Era Begins“ geboten haben und endlich diese Synthy-Epic Schiene merklich dezimieren und nicht mehr auszureizen.

Tracklist:

01. The Holy Water
02. Hell On Earth
03. War Plans
04. Goodbye My Friend
05. Clash Of The Titans
06. Into The Fog
07. Eyes Of Fire
08. The Fury
09. New King Of Kaledon
10. The Prophecy
11. Out Of The Ground

Besetzung:

Michele Guaitoli (voc)
Alex Mele (guit)
Tommy Nemesio (guit)
Paolo Lezziroli (bass)
Paolo Campitelli (keys)
Massimiliano Santori (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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