Band: Kataplexie
Titel: A Heart As Loud As Lions
Label: Granny´s Finest Music Bakery
VÖ: 2013
Genre: Metal/Hardcore/Screamo/Post Hardcore
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Laut schreit das Herz der Tiroler Kataplexie. Das kann man was das Herzblut und die Intensität ihrer Songs betrifft nur bestätigen. Erinnert sich noch jemand an Stefan Schleifi, den Schreihals bei Lost Dreams. Ja so ungefair und mit einem durch und durch parallelen Erscheinungsbild brüllt uns auch der Fronter bei Kataplexie auf dem neuesten Rundling nieder. „A Heart As Loud As Lions“ ist ein Machwerk das wohl von der Hardcore/Screamo/Post Hardcore Fraktion süchtig verschlungen wird. Alle Zeichen stehen auf Sturm und auch das Interesse durch pfiffige Beats und Vibes werden gut geweckt. Man versteht es einfach sich von anderen Szenekapellen der Szene hinwegzusetzen. Man versteift sich nicht eben auf Trademarks, sondern hat den Sound sehr gelungen aufgewertet. Somit können auch nicht unbedingt Hardcore Fans mit dem Material was anfangen. Die Verstrebungen sind weitreichend, aber man überbeansprucht uns nicht mit zu wirren Technik-Attacken, was ich sehr gut finde, denn so zeigt die Formation eben das sie mit einer gelungenen, ausgewogenen Mischung weit mehr Staub aufwirbeln können. Die Rhythmusfraktion kann auch so viel zeigen und das Geplänkel vieler Kollegen, auch aus unserer Republik ist ja schon wirklich anstrengend. Somit ein sehr begrüßenswerter, aufstrebender Act, der es gut versteht die Mixtur mit einem ordentlich Wums auf den Punkt zu bringen. Auch was die Tracks betrifft zeigt man sich von einer kunterbunten, sehr erfrischenden Seite. Teils rau, dann wieder klarer und über allem thront so eine richtige mächtige Death Metal-Deathcore Gewitterwolke, von der zick Blitze ausgehen und man somit nur Schutt und Asche hinterlässt. Für die Power Rangers der Szene ein durch und durch empfehlenswertes Werk, denn hier kann man so richtig schön im Pit sich austoben. Melodien, wie auch bretternde Vibes peitschen über unsere Köpfe hinweg und man hört sich hier sehr gerne rein, denn eines hört man gleich raus, hier wird schnell eine spritzfidele Energie vom Stapel getreten, vor welcher man sich nicht erwehren kann. Sie steckt an und das eben für einen lang anhaltenden Zeitpunkt. Die Innsbrucker haben hier wahrlich ein bemerkenswertes Lebenszeichen geschaffen, das man sich einfach als Fan der genannten Genrefans zulegen muss.

Fazit: Gute Mischung und man wirkt nicht technisch überladen. Hau drauf und mitten in die Fresse ist das Konzept und das geht einem gut in den Gehörgang.

Tracklist:

01. Distance 01:04
02. On the Edge of a Skyline 04:10
03. Friday Night Breakdown 04:54
04. A Heart As Loud As Lions 04:39
05. Does It Sting If I Stroke This Hedgehog 04:36
06. We’re Building What We Take From Your Heart 04:27

Besetzung:

Gery Pelzl (voc)
Stefan Haid (voc)
Stefan Erhart (guit)
Benjamin Mader (guit)
Peter Varsanyi (bass)
David Burtscher (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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