Band: Krieg
Titel: Dead Sound Walking
Label: Selfreleased
VÖ: 2010
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Krieg? Ah das sind doch die Black Metaller aus Amerika oder? Nein doch nicht, es handelt sich hierbei um eine italienische Thrash Metal Band, welcher ihr Album auf den Markt geworfen haben. Das Album „Dead Sound Walking“ wurde bereits 2010 veröffentlicht. Doch es scheint als ob das nicht wirklich Anklang gefunden hat. Frage ist da gleich wieso? Also am Sound kann es nicht gelegen haben, denn dieser ist wirklich sehr gut. Hier wird nicht alten Helden aus der Szene nachgeeifert, wie es ja gerne viele Underground Nudelbands machen. Nein man baut auf einen eigenständigen Melodic Thrash Sound, welcher mit etlichen Technik Schmankerl angereichert wurde. Außerdem haben die Jungs aus Monza eine unbändige Kraft. Wie auch das dort beheimatete Formel 1 Rennen, fegen die die Burschen auch beim Album dahin. Totaler Speed Exzess? Nein beileibe nicht, denn mit sehr amtlichen Breaks und leichteren, progressiven Schritten bietet man eine sehr aufgelockerte Art und Weise des Genre typischen Sounds. Zu Technik verliebt geht man aber ebenfalls nicht ins Rennen, denn die Herrschaften servieren uns hier eine sehr ausgegorene Version, welche leicht aufnehmbar ist. Sicherlich  gibt es an und ab etwas ruckartige Progressive- als auch Härteschübe, diese sind aber nicht so arg und somit kann man diese kleineren Makel sicherlich überhören bzw. bis zum nächsten Mal etwas überleitender rüber bringen.  Stimmlich erinnert mich der Fronter oftmals an eine schwächere Version von Obituarys John Tardy. Wie auch immer an sich machen die Italiener hier eine gute Vorstellung, wenngleich auch noch viele Ausbaustufen zu bewältigen sind. Die Stücke nützen sich nämlich mit der Zeit etwas stärker ab und klingen oftmals sehr ident. Das heißt dass man zwar gute Stücke parat hat, doch etliche gehen mit der Zeit unter. Der Startschuss ist mit diesem Debüt allemal gut geglückt, nur heißt es jetzt im Haifischbecken sich auszubrechen und nicht in der Szene als Fischfutter gesehen zu werden.

Fazit: Guter Tech/Thrash Metal, welcher seiner Stärken und Schwächen hat. Die gestartete Karriere ist ganz gut, jetzt heißt es weiter ausbauen, um nicht unterzugehen.

Tracklist:

01. Sexess 03:48
02. Skin Seller 05:02
03. Unfaithful 03:40
04. Second Line 03:04
05. After the Sin 03:41
06. Divination 04:02
07. Black Book 03:28
08. Immortality 03:19
09. God That Could 03:19
10. Park Art 05:46
11. Cult 03:06

Besetzung:

Gaetano Isaia (guit)
Walter Valli (drums)
Friedrich Gscheidel (guit)
Cristian Gscheidel (voc & bass)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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