Band: Lacuna Coil
Titel: Broken Crown Halo
Label: Century Media Records
VÖ: 2014
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 4,5/5
Written By: Robert

Es ist endlich soweit, eine zweijähriges warten hat endlich ein Ende. „Broken Crown Halo“, das nunmehr siebte Lebenszeichen der Italiener Lacuna Coil steht in den Startlöchern. Keine Frage seit ihrer Gründung 1997 hat die Formation so manches Glanzstück auf Scheibe, wie auch Live abgeliefert. Meine Person betreffend wurde dabei niemals enttäuscht und so war ich eben etwas hibbelig, als die Promo hier eintrudelte. Die dunkle und leidenschaftliche Geschichte darf somit weiter gesponnen werden. Keine Frage Lacuna Coil stehen auch Anno 2014 für das was sie seit Jahren schon berühmt sind. Die Mischung macht es aus und ließ sie nie in eine Gothic Ecke driften, demnach gab es auch keine Makel in den Stücken. Auch auf dem neuesten Output ist dies so und zu keinem Zeitpunkt schwächelt selbiger. Kommt vielleicht nur mir so vor, aber einen gehörigen Zusatzschub hat die dunkle Ecke schon bekommen. Die neumodernen Einflüsse mögen für den altgedienten Fan der Richtung vorerst etwas schockierend klingen, man muss aber einige male rein hören und wird auch als traditioneller Fan dieser Formation sein Auslangen mit dem umgemünzten Sound aus dem Hause Lacuna Coil haben. Stimmig wurden die Tracks eingespielt und die Ingredienzien sind ganz klar der Truppe zuzuschreiben, wurden aber unter einem deutlich moderneren Deckmantel auf etwas andere Bahnen gelenkt. Dies heißt nicht, das man eine volle Kehrtwendung macht, aber und dies ist sicherlich hoch anzurechnen eine Erweiterung im Sound der Italiener, welcher einfach was erfrischendes bietet. Man verwehrt sich vor einem Ewiggestrigen Sound und serviert uns eine neu aufgemachte, schillernde, wenn auch teilweise trübe Perle. Muss man das Duettspiel der beiden Vocalisten noch beschreiben? Eigenlicht nicht, aber in diesem Falle oder im speziellen was den Gesangsbeitrag von Andrea betrifft, hat dieser eine sehr harsche Arbeit diesesmal geleistet. Zumindest kommen die Songs dadurch umso härter in Erscheinung. Mrs. Scabbias Stimme ist und bleibt einfach grandios und sorgt für genügend beschwichtigende Fragmente im Duett der Gesänge. Die Konspiration in Sachen Licht und Schatten wurden dadurch umso stärker einer Dominanz unterzogen, vor der man sich nicht verwehren sollte, sondern vielmehr sehnsüchtig jedes Stück aufnehmen muss.

Fazit: Stimmung, wie auch die Umsetzung eines doch noch dunkleren, modernen Sounds machen den neuesten Output der Italiener zu einem wahren Kraftakt und diese hämmert ordentlich.

Tracklist:

01. Nothing Stands in Our Way 04:07
02. Zombies 03:47
03. Hostage to the Light 03:56
04. Victims 04:31
05. Die & Rise 03:44
06. I Forgive (But I Won’t Forget Your Name) 03:56
07. Cybersleep 04:26
08. Infection 04:23
09. I Burn in You 04:15
10. In the End I Feel Alive 04:21
11. One Cold Day 06:09

Besetzung:

Cristina Scabbia (voc)
Andrea Ferro (voc)
Marco Coti Zelati (bass)
Marco ‚Maus‘ Biazzi (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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