Band: LORDI
Titel: MONSTEREOPHONIC (THEATERROR VS. DEMONARCHY)
Label: AFM RECORDS
VÖ: 16.09.2016
Genre: Hard Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Maze P.

Die finnischen Rocker von Lordi, gegründet als Ein-Mann Band von Mr. Lordi im Jahre 1992 haben sich stetig weiterentwickelt und dann, keiner hat das damals erwartet, im Jahr 2006 auch noch als erster finnischer Beitrag den Eurovisions Song Contest mit der höchsten Punktezahl des Bewerbs gewonnen. Der Song „Hard Rock Halleluja“ ging durch die Decke, erhielt Einzug in sämtliche Charts der Welt und brachte Lordi einen nie dagewesenen Erfolg, der die Band weltweit touren ließ. Lordi waren auf einmal Helden in ihrem Heimatland und aufgrund diesem Erfolg wurde sogar der Marktplatz in ihrem Heimatort in Lordiplatz umbenannt. Lordi-Cola und Lordi – Kerzen inklusive. Nach über Jahre andauernden diversen Besetzungwechseln, davon leider auch der Todesfall des damaligen Drummers Otus, 2012, und dem Ausstieg des Keyboarders Awa, halte ich nun das bereits 8. Studioalbum in Händen.

Das Neue daran: Es handelt sich um ein in zwei Alben aufgeteiltes musikalisches Konzeptalbum. Die Songs 01 – 07 inkl. Intro umfassen das typische und bekannte LORDI Entertainment mit dem typischen Heavy Metal und Hard Rock Riffing, welches sich auch in genialen Bridges und Refrains widerspiegelt. Song wie „Let’s Go Slaughter He-Man“ oder „Hug you Hardcore“ erreichen meine seichten Sinne und lassen mich auf Anhieb mitgrölen. Bei den leicht zu merkenden Lyrics auch kein Wunder. Teil 1 macht also einfach mal wieder nur Laune und befriedigt sicher jeden LORDI – Fan.

„Seite B“, also die Songs von 08-14 inkl. Intro hinterlassen da schon einen ganz anderen Eindruck, der sicher nicht jedem LORDI Fan schmecken wird. Dazu nun folgendes: Die Anfangstage von Mr. Lordi waren damals stilistisch geprägt von Progressivem Stil. Also geht der 2. Teil des Albums eher wieder „back to the Roots“. Die Songs haben mehr Abwechslung und Aufbau zu bieten. Sind auch musikalisch über die feinere Klinge gesprungen und vor allem sind sie einfach durchdachter. Songs wie „Demonarchy“
„The Unholy Gathering“ oder „The Night The Monsters Died“ sind bei genauem Hinhören anspruchsvoller, haben aber trotz allem den typischen Lordi Mitsing Refrain.

Die Produktion, das Songwriting und die Vielseitigkeit ist auf „Monstereophonic“ einfach mehr gegeben als noch auf dem Vorgänger und macht zumindest bei mir Gute Laune. Lordi haben trotz des musikalischen Konzepts „Progression und typischem Lordi Riffing“ immer darauf geachtet, sich die Fans nicht zu vergraulen. Somit ist es jetzt nicht unbedingt DIE schwere Kost fürs Gehör. Schon ist es aber eine Weiterentwicklung und eine Wegentwicklung des bisherigen seichten LORDI Geschrammels. Ich bin nun auf das nächste Album der Band gespannt. Wohin LORDI die Richtung wohl führen wird? Daumen hoch! Rock on

Trackliste:

01. SCG8 – One Message Waiting
02. Let’s Go Slaughter He-Man (I Wanna Be The Beast-Man In The Masters Of The Universe)
03. Hug You Hardcore
04. Down With The Devil
05. Mary Is Dead
06. Sick Flick
07. None For One
08. SCG VIII – Opening Scene
09. Demonarchy
10. The Unholy Gathering
11. Heaven Sent Hell On Earth
12. And The Zombie Says
13. Break Of Dawn
14. The Night The Monsters Died

Besetzung:

Vocals: Tomi Putaansuu
Guitars: Amen
Keyboards: Hella
Bass: OX
Drums: Mana

Internet:

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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