Band: Lost Ubikyst In Apeiron
Titel: Abstruse Imbeciles Nailed on Slavery
Label: Selfreleased
VÖ: 2014
Genre: Progressive Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Lost Ubikyst In Apeiron ist ein One Man Projekt aus Frankreich. Bis dato habe ich von selbigem noch nie etwas gehört bzw. gelesen. Umso mehr verwundert drehe ich die Scheibe „Abstruse Imbeciles Nailed On Slavery“ hin und her. Was mag das wohl sein, meistens oder oftmals trügt der Schein, hier nicht, denn aufgrund des Covers lässt sich leicht darauf schließen, dass wir es hier mit Progressive Metal zu tun haben. Die moderne Abform, so der Mastermind selbst soll sich dahinter verbergen. Beim ersten Anlauf bestätige ich dies zu 100%. Es ist auch Modern Progressive Metal, den man nicht besser zubereiten hätte können. Natürlich muss man diese Art von Musik lieben und darf nicht in die Verlegenheit geraten hier zu denken, rein in den Player und drauf los. Hier verbirgt sich einfach mehr und die Unterbreitung des eigenen Sounds eben im modernen Soundkleid ist wirklich toll geworden. Mit viel Geschicklichkeit und Kreativität serviert uns das One Man Projekt ein bis zum Bersten gespicktes Album voll von Ingredienzen, sphärischen Unterwanderungen, als auch gewissen Härteeinlagen. Somit wurde ohne Zweifel ein musikalisches Schattenwesen geschaffen das es in sich hat. Obwohl hier viel eingebracht wird und dies nicht zu knapp wirkt man nicht zu Komplex und die aufpolierte Art und Weise klingt nicht zu platt. Dies heißt, auch kernigere Brocken und schnittige, teils schroffe Linien sind auszumachen und somit wird hier ein musikalisches Kopfkino gezaubert, welches teilweise etwas an Endzeitszenarien und Filme mit diesem Hintergrund erinnert. Up to date? Nun definitiv wenn man in die Schlagzeilen unseres Erdballs blickt. Die Umsetzung ist ebenfalls sehr gelungen, denn so etwas bekommt man nicht alle Tage auf einem Silbertablett serviert und der Franzose ist wirklich ein superberer Künstler hier alles so gut musikalisch rüber zu bringen. Ein stetes Bergauf-Bergab wird vorgelegt und auch längere Ruhephasen wurden nicht einfach so eingebaut, sondern gaukeln einen längeren Ruhepol vor, bevor es wieder mächtig ans Eingemachte geht. Das Klangbild genau in eine Schublade zu packen ist unmöglich, denn zu viel wird vom Künstler geboten und in einem erstklassigen Soundkleid durch die Boxen gejagt. Somit durchaus eine breitere Schicht, welche sich eben längerfristig mit Alben beschäftigen möchte. Astrein hier zu sagen, ja mehr Power, mehr Death oder dergleichen ist unmöglich. Zu solchen Monsteralben muss man aufgelegt sein, ist man dies wird man eine sehr lange Zeit mit selbigen seine Freude haben.

Fazit: Wirklich sehr gut was der Franzose hier vorlegt. Keine Alltagsmusik, sondern eine lange, spannende Reise. Nicht zu glatt aber auch nicht zu rau und auch die Verspieltheit hält sich in Grenzen, sodass man nicht überladen wird mit Ideen des musikalischen Gehirns.

Tracklist:

01. Nothing to S(l)aves
02. Old
03. Deaf to Reason
04. Final Roar
05. Blind Cyclops
06. Swallow the Earth
07. Dead and Gone
08. Sarcoma
09. The Void
10. Peace
11. Gaïane

Besetzung:

Schrissse (voc & all instruments)

Internet:

Lost Ubikyst In Apeiron Website

Lost Ubikyst In Apeiron @ Facebook

Lost Ubikyst In Apeiron @ YouTube

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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