Band: Mallory Knox
Titel: Asymmetry
Label: Search and Destroy Records (Sony Music)
VÖ: 2015
Genre: Alternative Rock
Bewertung 3,5/5
Written by:  Robert

Wie hat es ein leider vor kurzem verstorbener Musiker mal so treffend besungen: Ein Augenblick ein Stundenschlag, tausend Jahre sind ein Tag. Nun das heißt nun nicht dass die Truppe Mallory Knox so eine alte Truppe ist. Dies heißt einfach nichts anderes dass sie sich nach ihrem abgefeierten Debüt „Signals“ nicht zurück gelehnt haben, sondern wie mit einem Wimpernschlag so schnell das Nachfolgealbum eingezimmert haben. Es ist einfach so, das Rockbusiness, besonders die alternative, moderne Ausrichtung ist sehr schnelllebig. Wahrscheinlich deswegen haben die Herrschaften sich da nicht lange Zeit gelassen und ihren Rundling nachgeschoben. Erst kürzlich alte Sachen von 3 Doors Down ausgegraben, kann ich vorab schon mal sagen, wer diese Truppe nachtrauert, dürfte mit den aus Ely (Cambridgeshire) stammenden Jungs seine helle Freude haben. Die Scheibe an sich ist gar nicht mehr so neu, denn sie wurde bereits in Großbritannien bereits Ende 2014 veröffentlicht. Nun ist das Teil über den Teich geschwommen und soll auch hiesige Alternative Rocker überzeugen. Hochgepriesen werden sie ja auf der Insel, ist dies ein Grund dass man auch bei uns sofort Fuß fasst? Nun neu klingt das definitiv nicht, aber durchaus unterhaltsam. Locker gehen die Stücke in den Gehörgang und wissen sich auch dort festzuharken, somit ist der Wiedererkennungswert sehr hoch. Die durch die Bank gut gemischten Alternative Rockstücke sind von kleineren, breitentauglichen Rockfragmenten behaftet. Darüber hat man noch einige Post-Hardcore-Anleihen gestreut und das Konzept ist somit fertig. Nun es mag durchaus keine Neuerfindung sein, aber im Falle der Briten geht das schwer in Ordnung, denn die Stücke wissen durchaus zu unterhalten. Die teils sehr shakigen Trademarks wurden gut verschachtelt, somit kann von einer zu soliden Spieltechnik nicht die Rede sein. Die Mischung aus amerikanischen und urtypischen Britsounds ist gut gelungen und man bringt meines Erachtens durchaus einen guten Wind ins Spiel. Der vorhandene Pop-Appeal ist omnipräsent, geht aber mit eben den härteren Vermischungen im Sound in Ordnung und somit bietet man nicht zu viel Mainstream. Die eben dadurch sehr fluffigen Sounds sind wohl eher der Unterhaltungsgarant für jüngere Generationen, doch diese werden definitiv begeistert sein vom Material der Briten.

Fazit: Die Mixtur mag wohl nicht die Neuerfindung sein, wohl aber geht sie gut ins Gehör und weiß den Fan des Alternative Rockbereich zu unterhalten.

Tracklist:

01. Ghost In The Mirror
02. Getaway
03. Dying To Survive
04. Shout At The Moon
05. Fire
06. When Are We Waking Up?
07. She Took Him To The Lake
08. Heart & Desire
09. Lonely Hours
10. The Remedy
11. Dare You
12. Piece Of My Heart
13. Glimmer
14. QOD II

Besetzung:

Mikey Chapman (voc)
Joe Savins (guit)
Sam Douglas (bass)
Dave Rawling (drums)
James Gillett (guit)

Internet:

Mallory Knox Website

Mallory Knox @ Facebook

Mallory Knox @ YouTube

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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