Band: Mastercastle
Titel: Enfer [De La Bibliothèque Nationale]
Label: Scarlet Records
VÖ: 2014
Genre: Heavy Metal mit Elementen des Neo-Classic (Female Fronted)
Bewertung: 5/5
Written by: JoKer

In der Italienischen Stadt Genaua (Ital. Genova) treiben vier gestandene Mannen mit ihrer bildhübschen Frontfrau ihr Unwesen. Der Sage nach wurde diese Bande, die auf den Namen Mastercastle hört 2008 gegründet. Diese Sage umfasst 5 Kapitel (Veröffentlichungen), die nun mit Enfer [De La Bibliothèque Nationale] um das fünfte erweitert wurde. Stilistisch ist das ganze in traditionellen Heavy Metal, mit modernem Flair und Neo-Classic Attitüde einzuordnen. Wer hier jetzt denkt, es handele sich bei dieser Band einfach nur um eine der Unzähligen Nighwish Klone, der Irrt sich aber gewaltig.

Denn alleine the Castle ist was komplett Eigenständiges. Mit bombastischer Einlage eröffnet die Band einen Metalkracher, der sofort nach vorne knallt. Im Verse ist es tatsächlich die Stimme, auf die gesetzt wird. Im Refrain wird das Quinnet wieder voll aufgefahren und Metal der sich irgendwo zwischen Tradition und moderne Bewegt wird durch die Boxen in den Gehörgang geschleudert. Da steckt soviel liebe zum Detail drinnen, das ist nicht mehr feierlich! Genauso geil verhält es sich mit Let Me Out, Wenn ihr den Song hört, dann wisst ihr was ich meine wenn ich sage, dass er nach Freiheit lechzt und sämtliche Ketten der Zurückhaltung sprengt. Gitarrist , Bassist, Drummer und vor allem die Sängerin machen (Wie sonst auch und auch beim weiteren Album) einen sagenhaft geilen Job! Die Stimme der Sängerin ist eine Klasse für sich, Einfach Geil! Der nackte Wahnsinn erwartet euch in Metalform mit Naked. Zugegeben im Refrain ist die musikalische Umsetzung ein wenig simpel, aber durch den Gesang wird das ganze wieder weggebügelt und das kurze, aber eindrucksstarke Gitarrensolo gibt dieser Besserung das nötige Finish. Ein toller Effekt warnt uns vor, dass die Pirates gleich angreifen. Und wie Freibeuter stürmen Mastercastle drauf los und verschießen Kanonenkugeln geballtem und geilen Metal, der einfach geil ist. Neben einer verdammt geilen musikalischen Gestaltung, die majestätisch durch leichte Keyboards getragen wird, ist der Gesang mal wieder von makelloser Schönheit. Und spätestens mit der Hymne (und dem gleichnamigen Titeltrack) Enter steht für mich fest, dass Mastercastle’s Enter, eine DER Veröffentlichungen 2014 ist! das ist wirklich fabelhaft. Brachial geht es mit dem theatralisch, tragisch klingenden Straight To The Bone weiter. Auch hier kann man einfach nur hinzufügen, dass hier eine Band spielt, die ihr Handwerk durch ordentlich Talent, geiele Arrangements ausdrückt. Das hektische Throne Of Time ist ein Powerstampfer, der seines gleichen sucht und den anderen Titeln in nichts nachsteht. Zügige Arrangements, treffen auf eine Ordentliche Portion Double-Bass Drums. Dies weiß sofort zu gefallen auch wenn es gegen Ende ein wenig belanglos wird. Fast schon abgespaced eröffnet sich Behind The Vell. Das es nicht immer schnell und gleich von Beginn an Heavy sein muss, beweist dieses zunächst balladisch wirkende, sich im Refrain in einen langsamen Metaller mit göttlichen Gitarrensolos verwandelnden Track. Mit Venice geht es wieder mächtig zur Sache. Wenn es um die Frage geht, was ist Heavy und bockt wie Sau? na der fetzige Venice von Mastercastle, würde mir Spontan einfallen. Fingerfertigkeit der Instrumenten, Herzblut bei der Sänger, machen diesen zügigen, apathisch anmutenden Rocker unsterblich. Comming Bach scheint wohl eine Hommage an Bach zu sein? Orgelklänge kombiniert mit deftigen Drums, Gitarrensolos vom Guitar-Hero persönlich man das ist klassik gewordener Metal und das funktioniert fantastisch. Die Instrumentale Nummer lebt quasi durch ein sich in Inspiration verlierendes Gitarrensolo. Das war es leider auch schon und die Platte schließt.

Fazit 5 von 5 – Mastercastle, eine Armee aus Metal-göttern und einer Metalgöttin. Dieses Album wird wirklich zu keinem Zeitpunkt langweilig und man muss sich fragen, was dahinter steckt? pure Lust und Liebe zum Metal würde ich mal annehmen. Das ist echt verschärft! Fans von traditionellem Metal, die auf Frontweiber stehen, können sich dieses Werk auf alle Fälle zu Gemüte führen

Tracklist:

01. The Castle
02. Let Me Out
03. Naked
04. Pirates
05. Enfer
06. Straight To The Bones
07. Throne Of Time
08. Behind The Veil
09. Venice
10. Coming Bach

Besetzung:

Pierangelo „Pier“ Gonella – Lead Guitars
Giorgia Gueglio – Lead Vocals
Steve Vawamas – Bass
Andrea De Paoli – Keyboars
Francesco La Rosa – Drums

Internet:

Mastercastle Website

Mastercastle @ Facebook

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