Me In A Million – Still In The Balance

Written by Robert. Posted in CD-Berichte, M

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Published on April 15, 2014 with No Comments

Band: Me In A Million
Titel: Still In The Balance
Label: Redfield Records
VÖ: 2014
Genre: Post-Hardcore
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Me In A Million ist eine sechsköpfige Post-Hardcore-Band aus Deutschland. Meine Wenigkeit, wie auch viele andere dürften wohl bis dato noch nie was von der Truppe gehört haben. Muss ehrlich sagen, ist sehr schade. Bringen wir es gleich zum Ausdruck, was wollen die Jungs hier das Rad neu erfinden. Auch ihre Einfädelungen sind durchaus bekannt, somit doch eher ein warmer Aufguss? Hier darf ich ganz vehement meinen Lippen ein NEIN entlocken, denn die Ideen und Umsetzung der Truppe mögen zwar sicherlich bekannt sein, doch die erfrischenden Beats und Blasts wissen einfach zu begeistern. „Still In The Balance“ ist ein sauberes Sammelsurium an klaren, modernen Melodic-Core Attitüden das einfach unglaublich toll durch die Boxen drückt. Fakt ist auch, dass genau die jüngere Generation an Metallern hier was für den Plattenteller bekommt, ohne irgendwie mit einem schlappen Aufguss betrogen zu werden. Die Jungs verstehen es allseits bekannte Roots und Vibes in guter Eigeninnovation und mit viel erfrischenden Breaks und Breakdowns als durch und durch Neu zu verkaufen. Freilich mag ein kommerzieller Hintergrund dahinter stecken, nur mit dieser Art gebe auch ich mich zufrieden. Die Stimmung und der frisch-fetzige Sound lassen einfach darüber hinwegblicken und den Rest erledigt ein mehr als nur bemerkenswerter Sänger. Vor Einflüssen aus dem Bullet For My Valentine und Konsorten Lager wird man sich sicherlich nicht verwehren können. Muss man aber ehrlich gesagt auch nicht, denn auch wenn die Waliser seit ihrem letzten Album wieder merklich Blut geleckt haben, sind die deutschen Vertreter hier eine Variation, welche wohl sich mit Blut besudelt und in selbigen eifrig badet. Gut jetzt könnte man glauben die Jungs seien das härteste schlechthin, das nicht, aber ihr grenzgenialer Sound, mit vielen wutschnaubenden Push Forward Effekten enthauptet jeden Zweifler. Auch die klaren Linien und Gesänge sind nicht überheblich und genau durch diesen Mischgesang der Sänger wird unterstrichen, dass selbige locker im internationalen Bereich mithalten können. Nicht krepierend sondern mit viel Kraft buchsiert man sich im Spitzenbereich ganz weit vorne. Wenn man einmal mit dem Album angefangen, kommt man nicht mehr davon los, zu viel Tolles gibt es immer wieder zu hören. Somit beweisen die Jungs aus Deutschland, das man auch in diesem Milieu noch einiges rausholen kann. Es kommt immer darauf an, wie man einen allseits bekannten Sound mit viel Originalität sich zu Eigen macht. Das Debütmacherk ist ein sehr guter Beweis dafür, wird wohl auch für die Jungs sehr schwer sein hier das mit dem Folgealbum zu übertrumpfen, nun wir dürfen gespannt sein.

Fazit: Das hätten wohl viele nicht geglaubt, dass man mit einem Debüt solch ein Meisterwerk abliefern kann. Die German Boys haben es aber definitiv geschafft und brillieren hier von vorne bis hinten. Ein süchtig machendes Album, welches nicht nur für die jüngere Generation des Metal geschaffen ist.

Tracklist:

01. The Rest Is Silence
02. PaniK
03. Get Real Or Die Tryin’
04. Wide Awake (feat. Lou Miceli & Mindless X2 of Palisades)
05. The Warning (feat. Cameron Mizell)
06. These Mountains (feat. Tyler Carter of Issues)
07. Atlas
08. The Life Of Others
09. Disappear (feat. Shawn Christmas and Jeffrey Wellfare of Capture The Crown)
10. Brave It Out

Besetzung:

Julian Coles (voc)
Lukas Conrad (voc)
Daniel Weiland (guit)
David Hoffmann (guit)
Florian Vogel (bass)
Max Fuss (drums)

Internet:

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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