MONTAGE – Metamorphis

Written by Robert. Posted in CD-Berichte, M

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Published on November 26, 2016 with No Comments

Band: MONTAGE
Titel: Metamorphis
Label: Fastball Music
VÖ: 25.11.16
Genre: Progressive Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Montage - Metamorphosis Album ArtworkDie finnischen Progressive Rocker, Montage, haben sich 2011 zusammengefunden. Das Konzept des Genres hat man laut eigenen Angaben deutlich unterwandert. Fragt man sich selbstredend, ja wie? Ist dies die finnische Antwort auf Dream Theater? Die Antwort lautet hier NEIN. Eher würde ich dazu tendieren die Jungs als progressive Rockband zu titulieren, welche klassische Rockeinflüsse aus dem melodischen Lager einwebt. Als wohl größten Einfluss höre ich Asia und Journey raus. Wie auch diese alten Hasen, haben diese Finnen eine ähnliche Mischung parat. Somit die melodische, progressive Antwort? Durchaus denkbar, zumindest, wenn man die Musik für sich sprechen lässt.

Dementsprechend gestaltet sich ferner die Soundtechnische Rhythmusfraktion. Bedeutet, dass man sich auf eine innig idyllische, teils mehrheitlich verträumte Produktion geeinigt hat. Wer somit, oder sagen wir es so, mit der AOR/Melodic Rock Schiene nichts anfangen kann, der wird hier vollends vor den Kopf gestoßen. Für diese Fraktion klingt das einfach zu poliert oder zu glatt. Dies will ich gar nicht entkräften, wenngleich man sich wesentlich kerniger zeigt, als eben solche Bands aus diesem Genrebereich.

Die Progressiven Züge hat man sehr dezent gehalten, was bedeutet, für den astreinen Proggi-Liebhaber wird dies etwas zu wenig des Guten sein. Vielmehr ist der Sound ein durchdachtes Gemisch aus den Bereichen des Classic und Melodic Rock, sowie etlichen AOR Einfärbungen.

Warme, blumige Soundallüren prallen auf eine Vielzahl von deutlich erdigeren Rockschüben. Eine gute Kombination, welche im Gleichklang ausgezeichnet reichhaltig und animierend ins Gehör geht. Nicht zu brav, wie man es faltenlos von vielen AOR Kapellen gewohnt ist, im Gegensatz dazu leider halt zu sachte was den Progressive Standpunkt betrifft. Hierbei solle man sich in Zukunft definitiv entscheiden, welchen Bereich man dominanter anstrebt.

Fazit: Für den astreinen Progressive Rockfan klingt das Mischkonzept zu wenig stark ausgeprägt. Eher würde ich das Album all jenen empfehlen, welche sich im Bereich des durchdachteren Melodic Rock/Classic Rock Bereich beheimatet fühlen.

Tracklist:

01. Age Of Innocence
02. Metamorphosis
03. Nature’s Child
04. Black Magic
05. Haunted
06. Invisible World
07. Death Valley
08. Reptiles
09. Carved In Stone

Besetzung:

Vesa Paavonen (voc)
Roni Seppänen (guit)
Jukka Parkas (keys)
Taneli Tulkki (bass)
Kim Etelävuori (drums)

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About Robert

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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