Band: Mustasch
Titel: Thank you for the demon
Label: Gain Music Entertainment
VÖ: 2014
Genre: Hardrock/Stoner Rock/Classic Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Unverändert und stets unter dem Motto „never touch a running system“ bescheinigen die Vorgehensweise der Truppe Mustasch. Über alle Grenzen hinaus sind die Jungs ja ein wahrlicher Brenner in diesem Bereich. Kenne wirklich nur wenige Truppe, dies es vermögen Hardrock, Stoner Rock und den urtypischen, klassischen Rock so zu verbinden. Das neuste Werk „Thank you for the demon“ ist wahrlich ein Meisterwerk geworden. Fragt man sich wen man hier nach all den Jahren Tribut zollen will. Für meinen Teil kommt es mir so vor als wolle man einem leider viel zu früh verstorbenen Ronnie James Dio eine Hommage geben. Warum? Nun der Sound tendiert in diese Richtung, zumindest stärker. Auch sind etliche Ambitionen mir von einer durchaus bekannten Truppe Namens Rainbow bekannt, bei welcher ja unser Sangesgott für geraume Zeit seinen Dienst versehen hat. Fakt ist aber, dass man hier nicht etwa ein billiges Nacheifern vorlegt, nein hier bekommen wird weit mehr. Eine sehr farbenbunte, eigenständige Version wird offeriert und dahinter, oder besser gesagt hinter dem Album verbirgt sich eine hohe Ansteckungsgefahr. Einfach grandios wie hier die Verbindungen verknotet werden. Ein tolles Soundgeflecht wurde gezaubert und das geht unterhaltsam und mit makellosem Klang ins Gehör. Es zappelt und rappelt in der Rockkiste und was will man da mehr. Richtig, einfach gar nichts außer genüsslich die Lauschklappen weit öffnen und dem Sound der Burschen hören. Streicher-Arrangements darf so etwas sein? Beim Sound oder besser gesagt etlichen Stücken auf diesem Album durch und durch legitim, weiter hebeln sie die Tracks auf eine höhere Ebene. Berstend gefüllt ist der Rundling mit Hitverdächtigen Songs, welche nicht lange brauchen und sich bis zum Sankt Nimmerleinstag in unserem Gehör festharken. Das Rockorgan von Ralf Gyllenhammar ist und wird es immer bleiben, eine Röhre vor dem Herrn die einem binnen Sekunden die Kinnlade nach unten klappen lässt. Refrains, Mitsingpassagen oder einfach ordentliches Rockarschtreten ist hier quer verteilt worden und da gibt es einfach nichts zu meckern. Mustasch Rock the House kann man da nur sagen und zwar bis es in die Grundfesten nieder gerockt wurde.

Fazit: Ein Meisterwerk und da kann man einfach nur die volle Punktezahl zücken. Grandios und Zeitlos rocken die Jungs gewaltig die Bude.

Tracklist:

01. Feared And Hated
02. Thank You For The Demon
03. From Euphoria To Dystopia
04. The Mauler
05. Borderline
06. All My Life
07. Lowlife Highlights
08. I Hate To Danc
09. Don’t Want To Be Who I Am

Besetzung:

Ralf Gyllenhammar (voc & guit)
David Johannesson (guit)
Mats Stam Johansson (bass)
Jejo Perković (drums)

Internet:

Mustasch Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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