Band: NABERUS
Titel: The Lost Reveries
Label: Eclipse Records
VÖ: 02.12.16
Genre: Melodic Death/Thrash/Groove Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Robert

Im Jagd-bereich von In Flames und Bury Tomorrow wildern die australischen Burschen von Naberus. Zwangsläufig könnte man nun meinen, allerhand, die Jungs kopieren diese beiden Acts. Da würde ich mit solch einer Aussage sehr vorsichtig sein. Warum? Nun weil die 2009 gegründeten Melod-Deather der modernen Art sicherlich viel Eigenständigkeit ins Spiel bringen. Das Konzept des Gesangs stützt sich auf markerschütterndes Growling duelliert sich im Dauerschritt mit satten Clear Vocals mag außerdem nicht neu sein, wird allerdings seitens der Aussi Deather gekonnt und mit viel Selbständigkeit eingesetzt.

Die Rhythmik bietet eine Vielzahl von erfinderischen Riffs, faszinierende Arrangements und einem schmackhaften, leidenschaftlich druckvollen Death Peitschenschlag nach dem anderen. Der Old Schooler wird hier gewiss nicht bedacht, wohl aber der Melodic Death Liebhaber, welcher sich mit modernen Akzenten den Alltag versüßt.

Die Melbourner Combo hat keine Zeit zu verlieren und hechtet wie ein wild gewordenes Biest voran. Dass man nichtsdestoweniger nicht nur die wilden, ungestümen Fragmente auspackt ist auch verständlich. Man zeigt sich äußerst facettenreich und bietet ferner ausgezeichnet idyllisch gestaltete Soundpassagen. Genau hier dominiert der Clear Gesang, welcher ebenfalls starke Überzeugungsarbeit leistet. Somit wird nicht unbedeutend durch eine ausnehmend gute Produktion der Pegel gehalten, nein wie bereits erwähnt sind ebenso die kunterbunten Elemente zu einem harmonisierenden, leidenschaftlich schmackhaften Gebräu vermischt worden. Die Australier wissen einfach wie man eine schlüssige und stimmige Soundwand aufzieht! Das Gebot der Stunde eben, nicht zu poliert, im Gegensatz dazu nicht zu schroff. Gute Ecken und Kanten einbauen und das wurde wahrhaftig gut umgesetzt.

Es werden alle Maßstäbe von Liebhabern des modern unterwanderten Genres erfüllt und wer mit „Reroute To Remain“ (In Flames) und „Natural Born Chaos“ (Soilwork) was anfangen kann, der wird hier auf der vollen Breitseite einen gekonnten Schlag erleben. Kraftvolle Groove Riffs, sowie eine Vielzahl von verschönerten Melodien fesseln einen beim Hören ungemein. Dadurch ebbt das Interesse an den einzelnen Songs niemals ab. Eher im Gegenteil, man giert artig nach immer mehr.

Das hervorstechende Gesamtkonzept der Australier ist anmutig eine Wohltat. Vor allem für jene Melodic Deather, welche mit den zu alternativen Ausflügen ihrer bisherigen Favoriten etwas vor den Kopf gestoßen worden sind.

Fazit: Was für ein Melodic Death Metal Schlag. Die Australier sind eine Wucht und für genau diese Musikliebhaber, welche mit den genannten Alben der Schweden ihren persönlichen Soundtrack des Lebens haben.

Tracklist:

01. Drones 04:51
02. Unmasked 03:36
03. Close Your Eyes 04:29
04. Embers 01:32
05. Torch the Sky 04:08
06. Vultures 04:23
07. Voices 04:11
08. The Fallen 03:44
09. Darkest Day 06:19
10. Gallows 06:19
11. Dirge for Sanity 03:17
12. Walk the Streets 04:36
13. Cohesion 03:47
14. Reveries 05:48

Besetzung:

James Ash (voc)
Dan Ralph (guit)
Jordan Mitchell (bass)
Chris Sheppard (drums)

Internet:

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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