Band: Nashville Pussy
Titel: Up The Dosage
Label: SPV/Steamhammer
VÖ: 2014
Genre: Rock’n’Roll, Southern Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

„Dies ist unser Back In Black!“ ließ Sänger und Gitarrist Blaine Cartwright vorab verlautbaren. Ganz schön große Töne, die der Fronter hier rausposaunt. Das darf man aber durchaus gelten lassen, was uns hier die Southern Rocker bzw. ihr Frontgaul da wissen ließ. Freilich und das darf man jetzt nicht erwarten, dass hier gleich AC/DC oder so aus den Boxen kommt. Gut wer die Nashville Pussy kennt, weiß, was ihn ungefair erwarten wird. Für das Business in dem die Truppe beheimatet ist, darf man aber dies durchaus gelten lassen, was einfach einen Meilenstein betrifft. Mit schönem Akzent und Attitüden der Südstaaten wird gerockt auf Teufel komm raus. Lässt das beispielsweise Lynyrd Skynyrd alt aussehen? Man mag mich jetzt einen Frevler nennen, doch ich würde sogar so weit gehen, dass wir aufgrund des Albums einen Generationenkonflikt haben und der Thron wackelt. An ihm rütteln unweigerlich die Jungs und erklimmen ihn auch. Tempo, Klasse und Spirit wurden superb umgesetzt und man rockt weiter als würde der Belzebub hinter den Herrschaften her sein. Dreckig, teilweise wieder klarer wird eine gute Mixtur gezockt, welche, wie ein guter Whiskey die Kehle runter brennt. Erdig und mit viel Verstand kann man die Aussage hier nur noch einmal erwähnen und das unterstreichen, denn durch den neuen Rundling legen die Amis einen Southern Rocker vor der einfach in die Annalen des Rockwalhalla einkehren wird. Superb unterhaltende, exzellenten Gitarrensoli, sowie ein grandioser Südstaatensound schallt aus den Boxen und über all dem thront der Fronter, welcher mit seiner Rockröhre einem eine Gänsehaut vor Begeisterung beschert. Weg von jeglichem Trend und der Profanität wird hier unbeschwert das Rockzepter im Southern Stil geschwungen. Hier noch einen nachzusetzen wird sehr schwierig werden.

Fazit: Man kann zu solch einem Masterpiece den Herrschaften von Nashville Pussy nur gratulieren. Man wird zwar einigen das Wort Jockel in gewissen Passagen und Tracks entlocken, doch die Juggernauts rocken unermüdlich und absolut geil, sodass man sich schon lange von irgendwelchen Bar-Rock Attitüden verabschiedet hat. Dieses Album brennt an allen Ecken und Enden und die Südstaatler haben das Statement in der Einleitung mehr als nur bekräftigt.

Tracklist:

01. Everybody’s Fault But Mine
02. Rub It To Death
03. Till The Meat Falls Off The Bone
04. The South’s Too Fat To Rise Again
05. Before The Drugs Wear Off
06. Spent
07. Beginning Of The End
08. Up The Dosage
09. Taking It Easy
10. White And Cloud
11. Hooray For Cocaine, Hooray Fortennessee
12. Pillbilly Blues
13. Pussy’s Not A Dirty Word
14. Begging For A Taste (Bonustrack)
15. Before The Drugs Wear Off (Bonustrack)

Besetzung:

Blaine Cartwright (voc & guit)
Ruyter Suys (guit)
Bonnie Buitrago (bass)
Jeremy Thompson (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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