Band: Operation: Mindcrime
Titel: Resurrection
Label: Frontiers Music S.R.L.
VÖ: 23.09.16
Genre: Progressive Rock/Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Robert

Operation: Mindcrime die neue Band des ehemaligen Queensrÿche Sängers Geoff Tate legt mit „Resurrection“ nach. Zum ehemaligen Brötchengeber gibt es nur wenige, bis klitzekleine Unterschiede. Moderne Abform? Definitiv, zumindest war dies bereits beim Vorgängeralbum zu fast 90% der Fall. Die langjährige Mitarbeit kann man genau bei solchen Progressive Metal Projekten nicht abstreiten. Gegenüber aber eben seinen ehemaligen Mitstreitern kann der gute Geoff nicht gar so viel aufbringen, diese stehlen ihm nach wie vor die Show. Kann vielleicht am großen Namen liegen, aber wenn man sich die letzten Werke anhört kommt man sofort darauf um was es eigentlich geht. Zu viele Ähnlichkeiten, die eben seine ehemaligen Mitstreiter wesentlich besser rüber bringen und der dazugehörige Schuss der fesselnden Spannung.

Auch beim neuen Album kommt man sehr schwer ins Konzept, zu wenig harmonisierend greifen die Passagen ineinander und somit klingt das Ganze schon vom Start weg etwas holprig. Einerseits will man viele moderne Einflüsse einfließen lassen und diese eben mit klassischen Fragmenten fusionieren. Die Mission gelingt aber leider nur selten. Auch die Sicherung von Gastauftritten von
Tim „Ripper“ Owens und ehemaligen Iron Maiden Sänger Blaze Bayley welche ein breitere Palette bieten sollte gelingt nur mäßig. Die Hard Queensrÿche Puristen könnte dies eventuelle ansprechen, aber mich lässt das Gefühl nicht los, dass man hier nicht wirklich neue Fans rekrutieren kann.

Keine Frage der Ex-Sänger hat viele Ideen, nur die Umsetzung ist einfach zu bitter-trocken. Keine spannenden Momente oder Passagen. Es kommt einfach so daher geschippert ins Gehör und harkt sich zu keinem Zeitpunkt fest. Also sicherlich auch im neuen Jahr kein Fels in der Progressive Brandung, sondern nur ein Brocken unter vielen. Es ist keine schlechte Musik und auch die Ideen sind gut, aber einfach kommt das Material ohne irgendwelchen Elan ins Gehör und es fehlen einfach die spannungsgeladenen Faktoren, welche ja viele Progressive Metal/Rock Bands besser umzusetzen wissen.

Fazit: Mittelprächtiges Material, wo ich mir definitiv mehr erwartet hätte.

Tracklist:

01. Resurrection
02. When All Falls Away
03. A Moment In Time
04. Through the Noize
05. Left For Dead
06. Miles Away
07. Healing My Wounds
08. The Fight
09. Taking On The World (feat. Tim „Ripper“ Owens and Blaze Bayley)
10. Invincible
11. A Smear Campaign
12. Which Side You’re On
13. Into The Hands Of The World
14. Live From My Machine

Besetzung:

Geoff Tate (voc)
John Moyer (bass)
Simon Wright (drums)
Kelly Gray (guit)
Randy Gane (keys)
Brian Tichy (drums)
Scott Moughton (guit)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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