Band: P.O.D. 
Titel: The Awakening
Label: Universal Music
Genre: Alernative Metal
VÖ: 21.08.15
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Wer kennt sie nicht, der mit Nu Metal etwas anfangen kann, Hits a la „Boom“ oder „Youth of the Nation“ der Truppe P.O.D., welche nach wie vor noch immer zünden. Um ehrlich zu sein, bin ich auch erst später auf diese Truppe gestoßen, was wohl auch am persönlichen Fitness Training liegt, denn genau die Songs dieser Formation pushen ordentlich. Dies heißt aber nicht, dass die Band in ihrer Karriere bloß sogenannte Fahrstuhlmusik gemacht hat. Eher im Gegenteil, es beweist, dass die Mischung immer für einen breiten Zuspruch gesorgt hat und das in einer sehr langen (20 Jährigen) Karriere. Mit „The Awakening“ kehrt man nach einer dreijährigen Pause zurück, um noch einmal richtig in Europa für Furore zu sorgen. Reggae, wie auch leichte Hip-Hop Elemente mit Rock oder Metal zu verbraten ist ja nicht mehr so ein adrettes Ding, aber die Amis waren wohl mit vielen anderen Wegbereiter dafür. Anno 2015 scheint dies wohl deutlich milder eingesetzt zu werden. Dies heißt, es geht zwar merklich klassischer ab, aber dennoch sind noch Metal nicht Verwandte Elemente mit in die Songs eingebaut worden. Die Songs, als auch die Produktion sind gut geworden, aber man kehrt dem Push Forward Effekten etwas den Rücken. Nicht unbedingt schlecht, aber dafür ist der Dampf doch etwas verstrichen. Dies bedeutet nichts anderes, dass man etwas rockiger veranschlagt aus den Boxen kommt. Dies kann alte Fans etwas irritieren, aber persönlich ist das gar nicht schlecht anzuhören. Mal etwas anderes, auch wenn man nicht von der Abgehmusik an sich sprechen kann. Im Gegensatz zu anderen Kollegen klingt dies aber eben nicht schlaff oder lieblos, nur es klingt einfach untypischer was P.O.D. betrifft. Nun ziehen wir mal Register die Vergangenheit betreffend. Untypisch deswegen, da man den Latino Anstrich doch sehr stark dezimiert hat. Anderseits ist man immer noch sehr Sozialkritisch, was man auch gut mit den Songs wiederspiegelt. Das Tempo an sich ist eben merklich rockiger. Druck und Groove sind zwar so immer noch vorhanden und man kann so zu keinem Zeitpunkt von einem schlechten Album sprechen, aber und das werden reinrassige, frühe Fans so sehen fehlt ihnen wohl der typische Latino Ghetto Touch. Aber und dass muss man der Truppe sehr hoch anrechnen, mit dem neuen Sound ist man auch nicht schlecht unterwegs und dieser hat viel Wiedererkennungswert. Makelloses Zusammenspiel, wie auch starke Lyrics machen den Rundling zu einem durch und durch unterhaltsamen Output. Somit nicht am Stand drehen, aber auch nicht lustlos einen Alternative Rock Happen aus dem Schlamm hebeln.

Fazit: Was mich persönlich betrifft hätte ich so nicht mit einer Weiterführung gerechnet, passt aber durchaus ganz gut zur Formation. Dampf hin oder her, man hat noch genügend drauf und serviert uns dies auch in einem prächtig verpackten Soundkleid.

Tracklist:

01. Am I Awake
02. This Goes Out to You
03. Rise of NWO
04. Criminal Conversations“ (feat. Maria Brink,In This Moment)
05. Somebody’s Trying to Kill Me
06. Get Down
07. Speed Demon
08. Want It All
09. Revolución“ (featuring Lou Koller of Sick of it All)
10. The Awakening

Besetzung:

Paul „Sonny“ Sandoval (voc)
Mark „Traa“ Daniels (bass)
Marcos Curiel (guit)
Noah „Wuv“ Bernardo (drums & voc)

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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