PERFECT PLAN – All Rise

Band: PERFECT PLAN
Titel: All Rise
Label: Frontiers Music SRL
VÖ: 20/04/18
Genre: Melodic Rock
Bewertung: 3/5
Written by: Robert

perfect-plan-all-rise-album-artworkBlickt der Käufer auf das Coverartwork von „All Rise“ der Truppe PERFECT PLAN, so würde der selbiger zwangsläufig an ein Modern Rock/Metal Machwerk denken, als an eine klassische Melodic Rock Truppe. Beim Blick auf das Label war es mir klar, allerdings hatte selbst ich Zweifel, ob hier wirklich Melodic Rock aus der Bandtruhe gehievt wird. Nun es ist eindeutig Genrematerial, welches nur für ganz eingeschworene Fans dieser Stilrichtung ist. Ein links oder rechts abseits der Pfade ist nicht möglich. Wer überhaupt keine Neuerungen mag und im 80er Bereich auf Gedeih und Verderb verankert ist, für den bietet der Bantross eine gute Auswahl an Klängen aus dem Repertoire von One Desire, Treat, Blood Red Saints, Eclipse, W.E.T., Work Of Art, FM und Giant. Klingt nicht wahrhaftig originell? Tut es ebenfalls für meinen Geschmack nicht, denn die Band ist schnell darauf fixiert ihren Mitstreitern alles aus dem Papierkorb zu holen und es eigen arrangiert schallen zu lassen.

Ist grundsätzlich eine gute Idee eigene Akzente zu setzten, dennoch, ein aufgewärmtes Gulasch ist ein aufgewärmtes Gulasch. Nur dieses ist schmackhaft und nicht unbedingt alle Facetten die einen auf dem „All Rise“ Album erwarten. Die Band hat ihren Reiz und bietet oftmals gute, eigene Interpretationen im Melodic Rock Bereich. Das Gewürzregal besteht dagegen aus den Grundsubstanzen der oben genannten Bands und zusehends wirken die Songs zu arg abgekupfert. Klingt genauso wie eine Instant Gulasch und vor solch einem macht meine Wenigkeit einen großen Bogen.

Eigene Ideen reichern das Geschehen grundsätzlich besser an und nicht die x-te Version eines Gassenhauers des 80er Melodic Rock. Diese Erlebnisse sein kleine und bieten einen faden Beigeschmack. Selbiger schleicht sich immer mehr ein und nach etlichen Durchläufen greift der Rocker lieber zu den Originalen, als nach den nachgeleierten Interpretationen.

Fazit: Gutes Potenzial, welches dagegen sich Hals über Kopf irgendwann, irgendwo im Melodic Rock Universum der 80er sich verirrt hat. Schade hier wäre weitaus mehr herauszuholen!

Tracklist:

01. Bad City Woman
02. In And Out Of Love
03. Stone Cold Lover
04. Gone Too Far
05. What Goes Around
06. Too Late
07. Can’t Turn Back
08. Never Surrender
09. 1985
10. What Can I Do
11. Heaven In Your Eyes

Besetzung:

Kent Hilli (voc)
Rolf Nordström (guit & back voc)
Per-Olof Sedin (bass & back voc)
Leif Ehlin (keys & back voc)
Fredrik Forsberg (drums & back voc)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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