Band: Peter Grusel und die Unheimlichen
Titel: Peter Grusel und die Unheimlichen
Label: Kernkraftritter Records
VÖ: 30.09.2016
Genre: Death Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Daniel

Es passiert selten, dass eine unbekannte Band die Aufmerksamkeit mehrerer Kollegen auf sich zieht. Wer zuerst kommt, malt zuerst, somit darf ich „das soziale Desaster aus dem Harzvorland“ vorstellen.
Dass die Jungs nicht alle Latten am Zaun haben, kann man sich schon anhand des Bandnamen ausmalen und wer die Band schon einmal Live erlebt hat, wird diese Annahme bestätigt sehen.
Songtitel wie Piss Christ und Crawling The Shitpipe lassen zudem erahnen, das hier eine Menge derber Humor sowie Zynismus die Essenz der lyrischen Prosa ist.
Verpackt wird dieses Konzept in Death Metal, der gelegentlich auch einmal Hardcore- sowie Neunziger Metalelemente mit einbindet.

Pro Pain meets Slayer meets Sepultura klingt nun nicht wirklich originell. Muss es auch nicht sein, solange es  handwerklich exzellent umgesetzt ist. Außerdem macht es eine Menge Spaß, das Album immer mal aufzulegen. Wenn die Braunschweiger nämlich eines sind, dann eine Liveband. Und wenn sie eines wirklich geschafft haben, dann die Energie und den Spaß ihrer Gigs auf dem Album einzufangen, das gespickt mit sehr starken Songs (wobei Piss Christ, Cast Away, Junkie, Waste Of Skin und Abattoir besonders herrausstechen) auf jeden Fall aufhorchen lässt.

Trackliste:

01. Piss Christ
02. Broke
03. Crawling The Shitpipe
04. Jeffrey
05. Cast Away
06. Abattoir
07. Waste Of Skin
08. Junkie
09. The Vulture
10. Scumfuck
11. Slaughtering Sheep
12. Abattoir (live)

Besetzung:

Alexander Sobgzak -vocals
Mike Dauskardt – guitar
Reignard Sukopp – guitar
Daniel Thunig – bass
Ronny Balnus – drums

Peter Grusel und die Unheimlichen im Internet:

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Heemoat is doa, wo man mey ok mett un ohne Wäertere vastäej`n duet un de Liede sick trei jewliem, sinn un nich doa, wo man häekoam`n däet.