Band: Prime Evil
Titel: Evilution
Label: Infernö Records
VÖ: 2012
Genre: Death/Thrash/Speed Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Robert

Prime Evil gehören meiner Meinung nach ja schon zu Szene Ikonen. Doch war ihnen jemals der Ruhm vieler Szenekollegen oder zumindest ein Stückchen der Torte vergönnt? Eher nicht, was mich dann doch eher grübeln lässt warum man seit 1986 die Szene unsicher macht aber es bis dato noch nicht geschafft hat bekannter zu werden. Mag wohl auch daran gelegen haben das man seit dem Gründungsdatum nur Demos und Compilations raus gehauen hat. Mit „Evilution“ steht ein neues Machwerk der New Yorker Speed/Thrasher auf dem Markt und wieder einmal hat es nicht mehr als zu einer 3 Track Ep gereicht. Amtlich und wie zurück in die guten 80er versetzt man uns mit dem Material, obwohl der Sound nicht so schlecht umgesetzt wurde. Sprich nicht unausgegoren, aber auch nicht zu glatt polier schallen die 3 Tracks mit einer ungemeinen Kraft auf uns hernieder. Solide poliert man uns amtlich die Fresse und dabei vergisst man nicht auf die Roots immer wieder zurück zu greifen. Mag wohl für viele Fans nicht up to date klingen und auch gibt es eben schon so viele Bands welche auf den guten alten Sound der 80er schwören. An sich könnte man nun sagen, oh je die Jungs kopieren nur nach. Dies tun sie aber beileibe nicht, eher im Gegenteil aufgrund eben des Gründungsjahres kann man sie als Underground Ikone durchaus bezeichnen. Besonders reizvoll ist der typisch amerikanische Sound der Spätphase der 80er. Ungezwungen und sehr frei von der Leber Thrasht die Formation mit dreckig – derben Vibes und einem unglaublich klasse Frontmann. Würde sogar sagen dass ich ihn als John Tardy des Thrash Metals bezeichne. Nicht unähnlich, wenn auch mehr auf die Thrash Basis ausgerichtet brüllt sich dieser den Weg frei. Hasserfüllt und wütend schnaubend schwingt er das Zepter und die Rhythmusfraktion passt sich sehr gut an. Lediglich gewisse Solieinlagen sind zu wirr und ungestüm und schmälern etwas den Höreindruck. Alles in allem aber eine gute Vorstellung. Tja liebe New Yorker Speed/Thrash Maniacs jetzt wird es doch glaube ich mal Zeit für einen Full Length Release. Den vorgelegten Pfahl rammt man uns bestens ins Speed/Thrash Metaller Herz.

Fazit: Ungezwungen und mit viel Old School Flair wird einem hier mächtig der Marsch geblasen. Obwohl man viele Trademarks der Spätachtziger vorweist klingt man nicht zu altbacken oder gar abgelutscht. Erfrischend peitscht man uns das Hinterteil bis zum Exzess.

Tracklist:

01. Crucifixion Aftermath 02:42
02. Barbarick Rites 02:35
03. Evilution Decree 03:05

Besetzung:

Andy Eichhorn (voc)
Steve Levin (guit)
Will Escolano (bass)
Mike Usifer (guit)
Billy Wasweiler (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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