Band: Psychoprism
Titel: Creation
Label: Pure Steel Records
VÖ: 22.07. 2016
Genre: US Progressive Power Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Daniel

Die New Yorker veröffentlichten mit der Bloodline – EP vor zwei Jahren eine sensationelle EP, die Fans von Crimson Clory bis Queensryche mehr als nur aufhorchen lies. Mit den wiedererstarkten Seattlern stand man übrigens auch schon  auf der Bühne, aber das nur am Rande.
Zwei Jahre später steht nun die Feuertaufe an, die mit Defiance, The Wrecker und Stained Glass auch gleich mit drei der vier Tracks des – falls ich es noch nicht erwähnt haben sollte – sensationellen ersten Lebenszeichen am Ende aufwartet.
Doch fangen wir von vorne an, denn ob das Niveau der besagten Goldstücke auf Albumlänge gehalten wird, gilt es hier schließlich zu bewerten. Und da muss ich ein klares nein entgegenbringen.
Die EP schien in Anbetracht der neuen Songs auf CREATION nur ein vorsichtiger Beginn gewesen zu sein. Dieses Album ist ein wahres Juwel für Fans des neoklassisch geprägten, progressiven 80er US Metal.

Der stampfende Titeltrack verfolgt die 2014 eingeschlagene Marschroute konsequent weiter und lässt jeden Liebhaber von Symphony X, Majesty (später Dream Theater), Crimson Glory und alten Queensryche mit Maulsperre zurück. Dem Ungläubigen ereilt alsbald die Axt im Nacken, denn Schockwaves und The Acclaimed sind mit die stärksten Hymnen, die jemals diesem Genre entsprangen. Die Hooks sind nicht von dieser Welt, die Refrains Meisterstücke, die Keys sind laut, die Stromgitarren hart, die Drums gehen nach vorn und Jess Rittgers  ist göttlich!
Mit Chronos und Against The Grain gesellen sich zudem zwei weitere megastarke Progressive Power Metal Songs in bester US Tradition hinzu, wie man sie schon seit Ewigkeiten herbeigesehnt hat. Selbst bei der Halbballade Friendly Fire schmilzt alles dahin (wer war nochmal Geoff Tate?), vor allem wenn man auf die glorreiche Phase von Queensryche steht.

Was soll man da noch um den heißen Brei herumreden?
Wenn die Gitarren nicht nur erklingen sondern Geschichten erzählen, wenn die Keyboards bereichern und nicht stören, wenn man einen Sänger hat der für Gänsehaut sorgt und der Rythmus nur den Weg nach vorne kennt, dann hat man hier eines der besten Progressive Power Metal Alben seit wenigstens einem Jahrzehnt im Player. Da gibt es nix zu rütteln, deshalb gehen volkommen zurecht fette fünf Punkte und ein fettes „Hail“ nach New York!


Trackliste:

01. Alpha
02. Creation
03. Shockwaves
04. The Acclaimed
05. Chronos
06. Friendly Fire
07. Against the Grain
08. Defiance
09. The Wrecker
10. Stained Glass

Besetzung:

Jess Rittgers – vocals
Bill Visser – guitars
Adam Peterson – keyboards
Erick Hugo – bass
Kevin Myers – drums

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