Band: Redeem
Titel: Awake
Label: Fastball Music
VÖ: 23.09.16
Genre: Alternative Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Rock über Alternative bis zum Pop Rock in diesem Bereich sind die Schweizer von Redeem seit ihrer Gründung beheimatet. „Awake“ ist der Hattrick dieser Truppe und man hat was verändert? Rein gar nichts. Die Klangpalette ist wirklich kunterbunt und das hat man auch beim neuen Silberling ganz gut ausgebaut.

Gut eine Neuerfindung sind die Jungs und ihr Material sicherlich nicht, man muss aber auch sagen, wir haben wirklich schon etliches, schlimmeres gehört. Die Umsetzung der Band, vor allem der etwas breitentauglichen Soundfragmente finde ich gut, denn wo andere einen klatschenden Sound drauf gepackt haben, wurde hier im mehrheitlich groovigen Flair getan.

Die lockeren, teils grundsoliden Songs haben auch an und ab etwas von Gothic Rock Allüren. Ein weiteres, sehr gut aufwertendes Bestandteil im Sound und dies geht handübergreifend mit den bekannten Soundvibes der Truppe ineinander.

Erinnert wird man oftmals an viele Sachen der Endachziger Ära, besonders Ultravox kommt bei mir immer wieder in den Sinn, aber auch Starship schimmern hier und da immer wieder durch. Dies ist und bleibt der wohl am aussagekräftigste Bestandteil des Poprock. Sicherlich massentauglicher, aber eben nicht ausgelutscht oder gar abgedroschen. Man setzt viele eigene Akzente und spielt auch mit sehr kernigen Rock Attitüden der erdigen Art und Weise. Im Großen und Ganzen verbleibt man aber im melodischen Bereich.

Gefühlstechnisch wandelt man von traurig-idyllisch bis hinüber in den mitreißenden Sektor, was ebenfalls ein guter Garant für eine langanhaltende Unterhaltung ist. Ob man einen Blumentopf gewinnen wird, wird wohl die Zeit zeigen. Mit vorliegender Scheibleitte hat man eine gute musikalische Unterhaltung der genannten Genres zusammengewürfelt. Sicherlich noch mit Luft nach oben, aber eben gut zusammengebracht.

Fazit: Kunterbuntes Gemischt aus Rock, Poprock, Alternative und Gothic Rock Elementen. Mehrheitlich im 80er Bereich angesiedelt. Schöne Kombination, aber auch noch genügend Freiraum nach oben hin offen.

Tracklist:

01. Insanity
02. Chanson d’Amour
03. The last goodbye
04. Guilty
05. Awake
06. Beautiful Day
07. La Luna
08. The Riddle
09. Borderline
10. Alter Ego
11. Judgement Day
12. The Last Goodbye (acoustic version)

Besetzung:

Stefano „Saint“ Paolucci (voc & guit)
Alessio Piazza (bass)
Simon Steiner (drums)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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