Running Wild – Resilient (CD Review)

Band: Running Wild
Titel: Shadowmaker
Label: SPV / Steamhammer
VÖ: 2013
Genre: Heavy/Power/Speed Metal
Bewertung: 4,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

Knapp 1 Jahr nachdem ich „Shadowmaker“ hören durfte, legt Rock´n´Rolf mit „Resilient“ das nächste RUNNING WILD Album nach und obwohl ich für meinen Teil bereits mit dem Thema RUNNING WILD durch war, bin ich nun über das erstaunt, was da aus meinen Boxen tönt…

Der Kapitän hat wohl doch noch richtig Bock auf Piratenmetal…
Nicht mehr in der Art, wie man es von den früheren Alben kennt, aber definitiv dahin tendierend.
Man liess die hardrockenden Parts eher aussen vor und legte mehr Wert auf metallische Sounds die auch superb funktionieren.

Kurzum:
Das Schiff ist wieder in See gestochen und die besprochenen Makel von „Shadowmaker“ wurden im Trockendock ausgemerzt! Während der Vorgänger eher wie eine wirre Ansammlung von brauchbaren aber nicht vernünftig zusammengeschusterten Ideen klang, so kracht „Resilient“ bedeutend frischer und auch überlegter durch meine heiligen Hallen und versetzt den Hörer in eine Freude die es ihm ermöglicht, mal wieder den Backkatalog hervorzukramen und in Kindheitserinnerung zu schwelgen, als man zur Musik durch die Untiefen der Karibik segelte und Tortuga für ein Bier anpeilte! Nein, man kann nicht sagen, dass es komplett „back to the roots“ geht, aber man will sich ja auch nicht stetig selbst kopieren.

Textlich werden nicht nur pure stumpfe Piraterie-Themen abgehandelt sondern Rolf Kasparek hat auch moderne, aktuelle, zeitnahe Themen geschickt und gut eingearbeitet.

Richtig schlechte Songs sind nicht auszumachen, die Platte läuft ruhig in einem Guss durch ohne zu irgendeinem Zeitpunkt anzufangen, zu nerven! Auch nach dem „zigsten“ Mal nicht! Für mein persönliches Highlight des Monats reicht es nicht aus, aber das 2 Mann Konglomerat RUNNING WILD ist verdammt nah dran, die verloren gegangene Fanschaft wieder mit auf große Fahrt zu nehmen, mich eingeschlossen!
ADRIAN ist wieder da!!!

Nun wünsche ich mir noch eine komplette Mannschaft für eine furiose Tour, dann sollte nichts mehr schief gehen und erbärmliche Piraten-Deppen-Jonnys vergessen machen!

Und immer noch wüsste ich gern, ob diese Kurskorrektur automatisch verlief oder ob sich Rolf und Peter ein bisschen die Meinung der vielen Fans, Nörgler, Meckerer, Ewig-Gestrigen, zu Herzen nahm…
Sehe ich das Album als Comeback, finde ich es gelungen!

Am Sound geht bestimmt noch was zu basteln, aber letztendlich klangen RUNNING WILD nie hochpoliert und deshalb gibt es von mir: 4,5/5 Punkten.

Tracklist:

01. Soldiers of Fortune 04:26
02. Resilient 04:42
03. Adventure Highway 04:17
04. The Drift 04:46
05. Desert Rose 05:18
06. Fireheart 04:40
07. Run Riot 04:33
08. Down to the Wire 04:03
09. Crystal Gold 04:27
10. Bloody Island 09:56

Besetzung:

Rock ‘n’ Rolf (voc & guit)
Peter Jordan (guit)

Internet:

Running Wild Website

Running Wild @ Facebook

Running Wild @ MySpace

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