Band: Scavanger
Titel: Rise Of The Scarab
Label: 7Hard
VÖ: 25. Oktober 2015
Genre: Heavy Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Lazer

Seit 2003 geben sich Scavanger aus Deutschland nun schon die Ehre. Diesen Monat erblickt ihr drittes Full-Length Album Rise Of The Scarab das Licht der Welt.

Ganz dem traditionellen Heavy Metal verschrieben, legen uns die Jungs aus Bayern einen ganz liebevollen 12-Tracker auf den Ladentisch. Scavanger ist aber nicht einfach nur eine weitere Heavy Metal-Band, die irgendwo in den 1980er oder 1990er Jahren hängengeblieben ist.

Nein, ganz im Gegenteil. Scavanger versehen den guten alten Heavy Metal mit nem guten Schuss modernem Hard Rock und streuen noch dezente Nuancen Biker-Rock drüber und kreieren so ihren ganz eigenen Stil.

Genau so ist es, denn Scavanger klingen keine einzige Sekunde auf Rise Of The Scarab nach irgendwem anderen. Das ist Scavanger pur. Beim Durchlaufen des Longplayers gewinnt man den Eindruck, dass die Rosenheimer genau das tun, was sie wollen, und dass sie unheimlichen Spass daran haben.

Jeder Track steht für sich alleine, fügt sich aber ungemein gut in ein komplettes Album nahtlos ein. Die Melodien der Kapelle sind eingängig und wollen sich ohne Schwierigkeiten festsetzen.

Das Riffing ist durchdacht und versprüht sofort gute Laune. Die Arrangements insgesamt sind sehr bedacht gewählt. Das Songwriting leidet an keiner einzigen Stelle, wird aber auch nicht unnötig theatralisch überspitzt. Richtig geil sind dann obendrein noch die Vocals. Sehr kräfig und dennoch absolut melodieverbunden intoniert Anian Geyer die Tracks.

Sehr kraftvoll präsentieren sich nämlich auch alle Tracks. Kraftvoll und mit ordentlich Schmackes. Bis es bei „Hold On“ zur ersten ruhigeren Phase der Platte kommt. Aber Obacht – der Song ist zwar langsamer als die vorigen, ja man könnte es sogar Ballade nennen, jedoch hat auch dieser Song ungemein viel Kraft und Ausdruck.

Der Titelsong „Rise Of The Scarab“ legt wieder mit ordentlich Geschwindigkeit los, wird im Mittelteil etwas andächtiger, fetzt aber zum Ende hin wieder richtig geil weg, Soli mitinbegriffen, versteht sich natürlich.

Zum Abschluss gibt es mit „Late Again“ noch einen richtig coolen Schlusspunkt. Och, schon vorbei? Schade, hätte jetzt durchaus noch ein paar solcher Tracks vertragen können.

Mein Fazit: Savanger erfreuen uns mit The Rise Of The Scarab auf allerhöchster Ebene. Richtig geile Songs haben unsere Nachbarn hier draufgepresst. Eingehende Melodien, tolles Riffing, und Vocals vom Allerfeinsten. Es kommt trotz Laufzeit von über einer Stunde niemals Langeweile auf. Dieser Rundling sollte in keiner, aber wirklich absolut keiner Sammlung fehlen.

Tracklist:

01. Angua
02. Boss Hoss
03. Chop & Change
04. Grandpa Death
05. Hold On
06. Lost Inside
07. Reunion
08. Scotland Reunite
09. Soldier Of Time
10. Stalling
11. The Rise Of The Scarab
12. Late Again

Besetzung:

Anian Geyer – Vocals
Andi Schrank Guitars
Andy Jung – Guitars
Andreas Kanzler – Bass
Felix Mayer – Drums

Internet:

Savanger Website

Savanger @ Facebook

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