Band: SoulHealer
Titel: Bear The Cross
Label: Pure Legend Records
VÖ: 17.10.2014
Genre: Melodic Heavy Metal
Bewertung: 4/5
Written by: JoKer

Es ist noch gar nicht all zu lange her, als die Finnen SoulHealer, die Metalgemeinde mit einem total abgefahrenen Chasing The Dream Album beglückte. Nur ein Jahr später, liegt mit Bear The Cross nun ihr neues Album vor, dass schon einmal durch das unglaublich geile Cover nicht unbeachtet bleiben sollte. So Geil wie die Aufmachung ist, so geil ist auch die Musik, die euch schon ab der ersten Sekunde mit dem Titel Unleash The Beast um die Ohren gehauen wird. SoulHealer bewahren die Tradition des Metal und klingen dennoch Frisch und zur abwechslung mal wirklich klassisch und doch Modern! Der Sänger hat eine echt geile Hymnische Stimme, ohne dabei allzu hoch zu singen. Im Gegenteil seine Vocals sind genau in der Mitte von High und Low. Der Gitarrist schwingt seine Axt durch den Hörraum und der Bassist trägt das ganze Gerüst, dass vom Drummer echt präzise und lässig zusammengenagelt wird. Der Song geht schon mal ins Ohr. Der Titelsong Bear The Cross, eröffnet mit einem leidenschaftlichen, sehr flüssigen Gitarrensolo, begleitet von Bass. Natürlich ist dies nur die „Einleitung“. Gallopierend geht es im Verse weiter und der Refrain besitzt eine eingängigkeit, die den Sänger voll und ganz im Vordergrund verbleiben lässt. Der Song ist gut, habe jedoch ein wenig mehr erwartet und so funkt es nur Teilweise. Dafür geht es aber mit dem trampelnden The Journey Goes On wieder mächtig zur Sache. Metal wie er sein soll. Super Riffs, geile, Melodieen und ein interessantes Arrangement, machen diesen Rocker unverzichtbar für eine Metalparty. Die Effekte im Versepart sind wirklich klasse im Zusammenspiel mit der Musik. Mit dem Refrain, hat man hier eine Hymne geschaffen, die sicher ein Mitsinger ist. Hammer! Mit mächtig Dampf, platzt Fall From Grace in den Raum und lässt alle verdutzt schauen. Das hier ist ein wirklich schneller, starker Rocker der an komplexität hinsichtlich der Gitarren und de Basses nicht zu überbieten ist. Der Gesang ist natürlich wie immer im Topform. Man müsste hier an der Stelle ein Sample einfügen können, damit ihr wisst was ich meine. Also lasse ich meine erklärungsversuche und sage eins Wirklich ein stark Metaltrack, der gradlinig auf die Überholspur zusteuert. Mit einem mitreißenden Bassspiel in begleitung von straighten Drums, begrüßt uns Thorns In My Heart, dass wenig später von den geilen Gitarren begleitet wird. Das oft weniger Mehr ist, beweisen Soulhealer hier eindrucksstark. Denn als Sänger Jori an der Reihe ist, wird er zunächst nur von Schlagzeug und Bass begleitet, was seine Stimme richtig zur Geltung kommen lässt. Der Refrain ist mal wieder ein Volltreffer. Die Harmonischen, verspielten Gitarren sind 100 % Metal vom feinsten und ein arschgeiles Gitarrensolo gibt’s oben drauf. Wie auch bei anderen, bisherigen Titeln ist dieser Songtext mal wieder eine Klasse für sich.  Wer die präzisen Gitarren gehört hat, die geilen Riffs und die zügig antreibenden Drums, sowie die starken Vocals, der wird mir zustimmen, das The Viper’s Kiss Metalkunst ist! Und da werden wir sicher nicht geblendet, Blinded By The Light auch. Sau geil sind die Decay Effekte beim Gesang, die das ganze irgendwie magisch machen. Und die Musik? der Bass? Die Gitarren und die Drums? sind mal wieder sowas von geil, dass ich auf meine vorherigen Aussagen zurrückgreifen muss. Sobald ich das göttliche Gitarrensolo höre, komme ich zur Kenntnis, dass der Gitarrist ein Naturtalent ist, der mit seinem Instrument zu einer Einheit zu verschmelzen scheint. Natürlich gilt das ja auch für die anderen Musiker, die auch allesamt einen super Job ablegen. Revealed geht wieder richtig ab und fordert den Hörer auf sich in den Moshpit zu begeben. Und wenn man Settle The Score noch hinzunimmt, dann erreicht dieses Werk den High-Score des guten Metals. Hymnisch, harmonisch und sehr raffiniert, spielt die Band ihr letztes Lied und der Song ist wirklich genial. Wenn man zu der top Musik mal auf den Text achtet, dann ist dies ein würdiger Abschluss, der dem Album das Sahnehäubchen aufsetzt.

Fazit 4 von 5:  Mal im ernst, diese Band kombiniert tradition mit Moderne und ich kann sie Fans von Halloween, Hammerfall und vielleicht auch Iron Maiden guten Gewissens empfehlen! Ihr solltet euch Bear The Cross von Soulhealer mal anhören!

Tracklist:

01. Unleash The Beast
02. Bear The Cross
03. The Journey Goes On
04. Fall From Grace
05. Dead Man Walking
06. Thorns In My Heart
07. The Viper’s Kiss
08. Blinded By The Light
09. Revealed
10. Settle The Score

Besetzung:

Pasi Laakkonen – bass
Jori Kärki – vocals
Sami Mikkonen – guitars
Teemu Kuosmanen – guitars, backing, vocals
Jani Nyman – drums

Internet:

Soulhealer Webseite

Soulhealer @ Facebook

Soulhealer @ Last FM

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