Spiders – Killer Machine

Band: Spiders
Titel: Killer Machine
Label: Spinefarm/Universal
VÖ: 06/04/18
Genre: Hardrock
Bewertung:4/5
Written by: Robert

spiders-killer-machine-album-artworkDas Quartett Spiders aus Göteborg, bestehend aus Ann-Sofie Hoyles (voc), John Hoyles (guit), Olle Griphammar (bass) und Ricard Harryson (drums) konnte mit dem Debüt „Flash Point“ 2012 ordentlich das Netz spinnen und somit krabbelten die Schweden quer über den Globus. Das hierbei die Grundelemente Haarspray (Dreiwettertaft) und Spandexlederhosen dabei sind lässt es abermals erahnen. Freunde der gepflegten Retrorockschiene sind aufgerufen ihre Lauscher weit aufzusperren.

Rock und Punk Elemente der späten 70er und frühen 80er sind das um und auf bei diesem schwedischen Trupp. Allen voran muss die Leistung von Ann-Sofie erwähnt werden, welche den Songs durch ihren Gesang das besondere Etwas verleiht. Ohne sie würden die Songs weitaus nicht so knorke klingen, wie sie es im vorliegenden Falle tun. Unterstreicht wiederholt, dass vieles rund um den Sänger steht und fällt.

Wer seine verstaubte Lederjacke plus Hose aus dem Keller holen will, sollte es nun tun, denn die Mucke schreit förmlich danach. Gewandet und mit umgeschnallten Nietengurt steht einer vollendeten Partymucke der Retrokunst in Sachen Punkrock und Rock nichts mehr im Wege. Den Rest erledigen die Schweden, welches es grundlegend verstehen, wie Retromucke klingen muss. Der Spirit wurde gut eingefangen und mit viel Charme (liegt wohl auch am Gesang der Fronterin) wird die Überzeugungsarbeit vorangetrieben. Klassische Musikfreunde werden hellauf von solch einem reichhaltigen Mahl begeistert sein.

Eine Gaumenfreude nach der anderen rattert aus den Boxen und sichtlich im Sound verloren hängt der Hörer vor dem Player. Das dichte Netz aus wilden Riffs, starken Vocals und bestechenden Rhythmen wurde gekonnt gestrickt, wie gleichermaßen verstrickt. Die lockeren Hoooks und diese Soundvermischungen der Retroschiene, bleiben hierbei zweifelsohne im Kopf hängen. Solch eine aufbauschende Retromucke macht nicht nur Spaß, nein sie schreit nach einer baldigen Fortsetzung.

Fazit: Wer dem klassischen Anteil des Rock und Punk der 70er/80er Ära nachweint, der muss diese Retromucke unbedingt haben.

Tracklist:

01. Shock And Awe
02. Dead Or Alive
03. Burning For You
04. Killer Machine
05. Like A Wild Child
06. Higher Spirits
07. Swan Song
08. So Easy
09. Don’t Need You
10. Take What You Want
11. Heartbreak

Besetzung:

Ann-Sofie Hoyles (voc)
John Hoyles (guit)
Olle Griphammar (bass)
Ricard Harryson (drums)

Internet:

Spiders Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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