Band: Supercharger
Titel: Broken Hearts And Fallaparts
Label: Gain Music Entertainment
VÖ: 2014
Genre: Hard Rock
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Supercharger? Wer soll das jetzt sein? Eine dänische Rock ‚n‘ Roll Band nun ja das kann jetzt vieles heißen, doch einmal erst in das Album „Broken Hearts And Fallaparts“ reingehört weiß man ganz genau wo dies endet. Zumindest für den Rock ‚n‘ Roller in einem Freudentaumel der nicht so schnell abebbt. Die rotzfreche Kapelle hat es wirklich drauf hier den Charme auf den Silberling zu packen als würde man Live vor ihnen stehen. Mit geschlossenen Augen genießt man den Reigen den man hier aufs Parkett legt. Amtliche Schübe und push forward Elementen sind dabei ebenso Programm, wie rotzige Breitseiten und hymnische Einwürfe. Gut miteinander kombiniert wird dadurch eine Party angestimmt, welche nicht so schnell vorüber sein wird, denn die dänische Combo versteht es hier die Latte sehr hoch zu legen. Die Ansteckungsgefahr ist hier sehr hoch und man unterbreite uns einfach eine kunterbunte Mischung, welche sie mit anderen Bands wie den Backyard Babies und dergleichen alsbald zu der Elite auflaufen lässt. Der oftmals leichtere Country und Western Beischlag, besonders bei „Blood Red Lips“ lässt einen umso mehr gebannt vor dem Player ausflippen, denn die pure Energie, welcher man hier freien Lauf lässt ist einfach begeisterungswürdig. Unter dem Motto „We are here and we play Rock n´ Roll” werden alle Geschütze aufgefahren und das dadurch gezauberte Feuerwerk ist einfach beeindruckend und somit zuckt es bis in den letzten Ritzen des Körpers. Freilich baut die Formation mehr auf Eingängigkeit, als auf eine durchdachtere Linie, doch dies passt einfach zu diesen Kapellen immer besser. Es kommt aber auch immer darauf an wie man dies umsetzt und die Dänen haben dies im großen Maßstab bestens umgesetzt und so kann man sich als Verehrer von Mustasch und so weiter nur vor diesen Jungs verneigen und gemeinsam sich dem Reigen der Truppe anschließen. Der schweißtreibende 70er und 80er Sound, welcher hier aus den Boxen tingelt ist einfach ansteckend und somit darf man sich schon einmal darauf vorbereiten hier vollends durch die eigenen vier Wände zu hechten. Das Interesse, trotz der Eingängigkeit ebbt auch nach dem x-ten Durchlauf nicht ab und somit darf man sich auf eine geraume Zeit als Rock ‚n’ Roll Fan, mit Supercharger erfreuen. Sie sind keine Nachbrenner, sondern eine Turboband, welche einfach komplett nach vorne treibt und dabei keine Gefangenen macht. Frisch und Frei von der Leber wird hier vom ersten bis zum gottverdammten letzten Track die Bude gerockt und unterhalten. Dreckig, derb und unverfroren rotzig machen die Jungs für einen sehr langen Zeitraum Spaß.

Fazit: That’s fucking Rock ‚n‘ Roll und davor sollte man sich nicht verschließen. Hier wird eine Party gestartet, welch einfach immer und immer wieder von neuem mit dieser Scheiblette abgehalten werden muss.

Tracklist:

01. Like A Pit Bull
02. Supercharged
03. Blood Red Lips
04. Hold On Buddy
05. Five Hours Of Nothing
06. Yeah Yeah Yeah
07. Suzi The Uzi
08. Hung Over In Hamburg
09. Get What You Deserve
10. The Crash
11. From The Gutter
12. Goodbye Copenhagen

Besetzung:

Mikkel Neperus (voc)
Thomas Buchwald (guit)
Benjamin Funk (drums)
Dennis Samaras (guit)
Karsten Dines Johansen (bass)
Lars Rygaard (keys & harp)

Internet:

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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