Band: Svartby
Titel: Elemtenal Tales
Label: Trollzorn Records

VÖ: 2012
Genre: Folk Metal
Bewertung: 5/5
Written by: Robert

Immer mehr Folk Metal Bands drängen auf den Markt. So ist es auch kaum verwunderlich, dass sich Mütterchen Russland mit einer neuen Truppe meldet. Nach Arkona setzen die St. Petersburger (ehemaliges Leningrad) Svartby zum Beutezug an. Was macht nun die Jungs nun an hörbar, ohne dass man gleich Kotzen muss vor lauter Kitschtriefenden Allüren. Nun im Gegensatz zu vielen Nachahmern und Kopierern der schlechten Art verwüsten die Russen hier ordentlich die Landschaft. Von wegen, ah hier kann man nichts Neues, Erfrischendes bieten. Währen andere Kapellen im Fährwasser von Fintroll und anderen Wegbereitern schippern, versieht die Truppe ihren Dienst ganz anders. Das brutale Folk Metal Outfit wurde mit Synthesizer und Orchester-Töne geschliffen, welche sehr ausgewogen und durchaus angebracht mit ins Flaggschiff genommen wurden. Vor allem die satte Auswahl kennt dabei keine Grenzen, doch wie bei Goldwäschern oder Diamantensuchern wurde dabei nur das schillerndste verwendet. Somit trennt sich hierbei die Spreu vom Weizen. Die ulkigen Zwischeneinlagen heitern das Material ungemein auf und steigern einen sehr gut nachvollziehbaren Fun Faktor. Das treiben der russischen Trolle kennt dabei keine Grenzen, somit wirken die Stücke nicht einfallslos, nein durch sehr pfiffige Ansätze steigert man sich selbst in einen Spielrausch und das weiß einfach zu gefallen. Vor allem die Mischform eben aus Fun und purer, eisiger Härte ist gelungen eingespielt worden. Die Jungs haben so viel Potential das es bald für einen Spitzenplatz reichen wird und das fast ganz vorne. Sicherlich mag in diesem Genre schon einiges gesagt sein, doch alles noch nicht und das unterbreiten uns die Russen bestens. Das Furcht erregende Gebrüll des Fronters ist einfach unglaublich und man würde ihn eher im Bereich des Death Metal sehen, doch eben durch die sinnigen Folk Melodien bekommt das Material einen sehr schönen Anstrich. Die teils lustigen, tanzbaren Nummern gehen ungemein locker ins Gehör, doch von sinnlosem, stupiden Humpa Metal ist man Meilenweit entfernt. Es kommt eben immer auf das Rüberbringen an und das haben die St. Petersburger sehr gut drauf. Hier kommt ein frischer Wind aus dem Osten und der weht ordentlich und viel Staub auf.

Fazit: Superbes Folk Metal Album das in keiner Sammlung fehlen sollte. Zu keinem Zeitpunkt kommt Langeweile auf. Die Partystimmung kennt keine Grenze und so wird ordentlich gewerkt, ohne dass dabei jemals irgendwo sinnlos an irgendwelchen Genre typischen Allüren gelutscht wird. Wertfrei und mit vielen, eigenen Innovationen drängen die Russen nach vorne und da heißt es für viele Kapellen Obacht, denn gegen dieses Potential anzustinken gestaltet sich als äußerst schwierig.

Tracklist:

01. Impby 1:28
02. Scum from Underwater 2:54
03. Boulder Massacration 3:34
04. Sleepy Devils 4:00
05. Mushroom Rings 3:14
06. Done with the Wind 2:55
07. Ash and Dust 2:26
08. Flaming Balls 2:53
09. Morning Wood 3:30
10. Elemental Tales 3:14
11. Imp Slam 1:03

Besetzung:

Lindwurm (guit)
Humla (guit)
Giftsvamp (keys)
Gnofkes (voc)
aZ (bass)

Session Line up 

Sarte (voc)
RJoker (drums)
Neyasyt (bass)

Internet:

Svartby Website

Svartby @ Facebook

Svartby @ MySpace

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About Author

Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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