Svartsorg – Agonie des Lichts (CD Review)

Band: Svartsorg
Titel: Agonie des Lichts
Label: Cursed Records
VÖ: 2013
Genre: Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Robert

Die Oberösterreichische Black Metal Kapelle Svartsorg ist unserer Redaktion wohlbekannt und demnach haben wir mit Spannung das neue Album „Agonie des Lichts“ erwartet. Das 53-minütige Werk der Schwarzmetaller verspricht kompromisslosen Black Metal und dennoch hat man einige Beimischung dabei, welche das Ganze deutlich melodischer machen. Dieser dunkle, teils melancholisch wirkende Beistand ist meiner Meinung nach gut und gibt dem ganzen Black Metal etwas mehr Würze. Auch kleinere Soundspielereien bieten viel Abwechslung und dennoch braucht die Truppe nicht unbedingt gleich mit dem Nagel Ambient erschlagen werden. Für meinen Teil brauchen Black Metal Bands oftmals etwas Abwechslung im Konzept. Selbstredend dürfen diese nicht zu arg ausfallen, ansonsten wird es ja zu harsch und komplex. Dieses Damoklesschwert wehren die Jungs gekonnt ab. In welche Riege kehren die Jungs nun ein? Sehr schwer zu sagen, denn ihre Art ist weder True, noch ist sie zu modern. Eine gute Mischform aus allen Elementen eben und dabei werden auch richtige Ruhepole geboten. Darf so etwas sein? Ja darf es, denn die gleichbleibende Konsistenz ist sehr gut und auch nachvollziehbar. Das stete auf und ab ist eine weite, dunkle Seelenreise und auch die Überleitungen sind gekonnt eingesetzt worden. Manko werden zwar etliche Hintergrundsounds bei Live Konzerten sein, eben das man nicht nach Konserve klingt, auf Platte sind diese aber wirklich toll. Erfrischend meine ich, denn diese Sounds geben ein breites Spektrum an orientalischen Sounds, bombastisch wirkenden Parts und eben den urtypischen, harschen Black Metal Peitschen. Superbe Einfädelung, welche dem Machwerk eine etwas Experimentelle Breitseite gibt. Manko mag vielleicht etwas die Produktion sein, denn durch diese ist der Rundling leider nicht so ausgereift, wie es eben die Ideen hinter den Stücken sind. Schade, denn mit einer druckvollen, amtlichen Produktion wäre das Machwerk, zumindest was mich betrifft, ein Black Metal Klassiker, welcher sich gekonnt und unmissverständlich ins Ohr bohrt.

Fazit: Weiterhin zeigen die Oberösterreicher, dass Black Metal auch im x-ten Jahr seiner Bestehung nicht langweilig werden muss. Durch gute Ideen und Umsetzungen ist es den Jungs gelungen eine kunterbunte, superbe Mischung zu bieten. Abwechslung ist garantiert nur sollte man für den nächsten Rundling etwas mehr Geld für die Produktion ausgeben, dann wäre der Silberling bei mir ein absolutes Top Album geworden.

Tracklist:

01. Introduction
02. Manic Shizophrenic Storm
03. Lost Cry in the Night
04. Baphomet Rising
05. Human Desaster
06. Agonie des Lichts
07. Cold Mountain of Torment
08. Burning Hatred

Besetzung:

Abyssic Noise Terror (voc)
Grubotnik (guit)
Adrian Nightwatcher (guit)
Maestro Mortis (keys)
Amarok (drums)

Internet:

Svartsorg Website

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Funkender sich als Chefredakteur bemühender Metalverrückter. Passion und Leidenschaft wurden fusioniert in der Verwirklichung dieses Magazins.

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