Band: Svartsyn
Titel: Black Testament
Label: Agonia Records
VÖ: 2013
Genre: Black Metal
Bewertung: 3,5/5
Written by: Heimo

Ornias – der schwedische Alleinunterhalter ist ja eigentlich schon seit den Anfängen des Swedish Trve Black Metal dabei, einige zählen ihn zum schwedischen Black Metal Kult, andere lassen ihn eiskalt im No-Name-Underground Bereich versauern. Auch sein mittlerweile achter Longplayer mit dem Namen „Black Testament“ bringt wieder einigen Diskussionsstoff.

Hart, eiskalt und böse waren Svartsyn ja immer schon – Black Testament ist meines Wissens aber das erste Album, welches komplett ohne Synthies oder Keyboards auskommt – was natürlich noch etwas mehr Kälte und Härte bringt.

Es wird sehr viel mehr Wert auf Präzision und Technik gelegt, als auf Eingängigkeit, ist ja auch nichts Schlechtes. Bitterhartes Riffing trifft auf punktgenaues, ja nahezu perfektes Drumming – und das trifft auf eigentlich alle 8 Songs zu.

Problem diesbezüglich: Die einzelnen Songs sind zu lange und wirken nach ein paar Minuten abgelutscht und laufen Gefahr, die Hörerschaft zu langweilen. Ornias Gekeife hingegen richtet einem die Waden vor, kompromisslos und böse.

Svartsyn knüpfen durchaus bei den Black Metal Größen dieser Zeit an – Watain, Carpathian Forest, Marduk usw – doch kommt „Black Testament“ leider nicht an den Qualitätsstandard erwähnter Bands heran. Trotzdem hörenswert.

Tracklist:

01. Intro
02. Revelation In The Waters
03. Venom Of The Underworld
04. Demoness With Seven Names
05. Carving A Temple
06. Eyes Of The Earth
07. Rising Beast
08. Black Testament

Besetzung:

Ornias (voc, guit & bass)
Hammerman (drums)

Internet:

Svartsyn Website

Svartsyn @ Facebook

Svartsyn @ MySpace

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