Tarja – Colours In The Dark (CD Review)

Band: Tarja
Titel: Colours In The Dark
Label: Edel Records
VÖ: 2013
Genre: Symphonic Metal
Bewertung: 2,5/5
Written by: Thorsten Jünemann

NIGHTWISH´s FIRST TRÄLLERELSE IS BACK!!!

Und sie trällert weiter…ohne zu verstehen oder zu realisieren, dass sie zwar gute Mitmusiker an ihrer Seite hat, das aber bei banalen bis langweiligen Songwriting überhaupt nicht ins Gewicht fällt!

Ich habe keine Lust, Song für Song das Album zu sezieren denn als Fazit bleibt´s sowieso beim eben gesagten:
Langweilige, nichtssagende Songs auf denen sie versucht, jedes Mal mit allen stimmlichen Mitteln zu zeigen, wie toll sie doch opernhaft heulen und trällern kann. Das macht leider sehr viel bis fast alles kaputt! Bei Tarja ist nicht nur weniger mehr…

Ich gebe es ja zu, dass ich ihre Stimme auf den früheren NIGHTWISH Geschichten sehr passend und gut fand, denn dort wurden ihr die Songs auf den Leib geschneidert!

Aber wer ihr auch immer jetzt die Songs zuschneidert, sollte besser seine Sachen packen denn es fehlen eindeutig die Ohren um zu hören/verstehen, dass das alles nicht wirklich passt, bzw. funktioniert.

Ich sah/hörte sie in der Passionskirche/Berlin! Das war Gänsehaut pur, das hat gepasst!

Aber von Platte ist das ganz grausam, nicht ein einziger Song ist charismatisch und stark genug, ihre Stimme zu tragen, geschweige zu halten (was auch an der übertriebenen Häufigkeit der gesanglichen Darbietung und des Könnens liegt!!!).

Sie sollte sich schleunigst vernünftige Songwriter ins Boot holen und vllt. auch weniger mit ihrem gesanglichen Können (aufdringlich) kokettieren. Auch das unsägliche Peter Gabriel Cover reisst überhaupt nichts raus und ich frage mich immer wieder: Warum sagt ihr niemand, dass etwas total schei..e klingt? Das sollte man doch von Freunden erwarten können?

Klar sind Geschmäcker verschieden, aber klingelt es denn nicht spätestens bei den Verkaufszahlen, dass das nicht so hätte sein müssen?

Es ist wirklich sehr ärgerlich, wenn man Können vor die Hunde gehen sieht! Die Dame könnte ganz andere Locations füllen, anstatt durch Clubs zu tingeln, wer hält oder zieht sie so runter?

Kann mir gut vorstellen, dass einige Songs normal rockend vorgetragen, besser funktioniert hätten. „500 Letters“ ist solch ein Song, der auch übrigens der einzige Song ist, der mal länger als ganz wenige Sekunden im Ohr hängen blieb…

Sorry, aber ich kann nicht mehr als 2,5/5 Punkte raustun. Die Band kann spielen, die Cheffin kann singen, aber das Gesamtgerüst inkl. Songwriting steht überhaupt nicht!

Tracklist:

01. Victim Of Ritual
02. 500 Letters
03. Lucid Dreamer
04. Never Enough
05. Mystic Voyage
06. Darkness
07. Deliverance
08. Neverlight
09. Until Silence
10. Medusa

Besetzung:

Tarja Turunen (voc)
Mike Terrana (drums)
Christian Kretschmar (keys)
Kevin Chown (bass)
Alex Scholpp (guit)
Max Lilja (cello)

Internet:

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