Band: TEMPLE OF LIES
Titel: FROM SAND
Label: Attic Records
VÖ: 04.03.2016
Genre: Metal/Rock/Stoner Rock
Bewertung: 3,5/5
Written by: Mayhemer

Temple of Lies stammen aus England, genauer genommen aus Leicester. Die 4 Jungs haben sich 2011 gegründet und veröffentlichten zwei Jahre später ihr Debüt „Monumental“ im Selbstvertrieb. Bereits damals blitzte das Ausnahmetalent dieser Stoner / Doomster und Rocker auf. Nach diversen Besetzungswechsel hauen Temple of Lies nun, nach ca. 3 Jahren Kompositionszeit ihren Zweitling „From Sand“ via Attic Records auf den Markt und sind nun bereit die Welt des Rock zu erobern. Naja, zuerst mal sich einen ordentlichen Namen im Underground zu erspielen. Schritt für Schritt eben. Ich muss auch noch darauf hinweisen, dass auf dem aktuellen Werk bereits mehrere Nummern des Debüts mit drauf gepackt wurden. Dies begründet die Band mit den immer wiederkehrenden Besetzungsproblemen. Da hoffe ich mal für TOL, dass die Engländer nun ein stabiles Line – Up haben, denn aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es einen Musiker immer wieder in seinem kreativen Prozess verlangsamt oder ganz stoppt. Aber gut, anderes Thema jetzt. Album Nr.2: „From Sand“:

Das gesamte Album rockt, stonert, doomt und metalt nur so dahin. Damit will ich sagen, dass sich Temple of Lies nicht in eine Schublade stecken lassen. Bei den 11 Nummern liegt ganz klar ganz viel Abwechslung in der Luft. Die Nummern machen Laune und halten dich auch bei Laune. Der Repeat Knopf ist schnell gedrückt und ich erfreue mich auch beim 2.Durchgang der lockeren Lieder.

Was hören da meine Ohren? Swing? Ja! Eindeutig. Groove? Ganz viel davon. Herrlich geil. Die Band hat mit ihrem für den Zuhörer durchaus leicht verständlichen (das muss ein Musiker auch erst einmal können) Songwriting,  den Nerv der Zeit getroffen und trotz dem Überbegriff Stoner Rock werden die Nummern live die Meute zum Hüpfen bringen. Garantiert.

Hochkarätige Bands bzw. sämtliche Platzhirsche in diesem Genre müssen sich warm anziehen. TOL zeigen ihnen, wo der Hammer zu hängen hat. Warum? Naja, hier wird gerade aus gerockt. Es wurde kein Weichspüler verwendet, die Nummern grooven und drücken ordentlich drauf. Hier ist nichts mit Ruhe und Entspannung. Hier regiert Metal und Rock `N´ Roll! Ach ja, Melodie, und zwar richtig eingesetzt ist schon vorhanden. Geil!

Alles in Allem also ein Werk für den Genrekenner, als auch für den puren Rockfanatiker und den Neueinsteiger. Wer einen Vergleich mit anderen Bands unbedingt haben will: Hmmm, eine Mischung aus Clawfinger, Monster Magnet und Mastodon. Ordentlich fett produziert.  Aber ganz ehrlich haben die Jungs ihr eigenes Ding am Laufen mit ganz viel Attitude!

Tracklist:

01.Rope
02.Bats
03.Crystal
04.From Sand
05.Feed the Greed
06.Riff Machine
07.Fire in the Hole
08.Pure Alcohol
09.888
10.Pigbitch
11.Mom

Besetzung

Guitar – Jon Scranney
Bass – Simon Si Ball
Vocals – Si Shaw
Drums – Alex Gamble

Internet:

Temple of Lies Website

Temple of Lies @ Facebook

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About Author

Metaller seit über 25 Jahren! Metaller in 25 Jahren! Ich bin verloren in der Musik. Egal ob beim Hören oder wenn ich selbst Musik mit meinen Bands namens SCARGOD, SHADOWS GREY und Under The Bloodred Sun mache. Nur meine Familie hat noch Vorrang. Rock on

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