Band: Thanatos
Titel: Global Purification
Label: Century Media
VÖ: 2014
Genre: Death/Thrash Metal
Bewertung: 4/5
Written by: Lex

Obwohl THANATOS mit ihrem Bandnamen dem Todesgott huldigen, sind sie seit 30 Jahren nicht ganz tot zu kriegen. Sonderlich viele Lebenszeichen hat man zwar auch nicht von sich gegeben, denn „Global Purification“ ist erst das sechste Album in all der Zeit. Sagen wir einfach, sie sind wie Steven Seagal, nämlich Hard To Kill.

Der letzte Longplayer „Justified Genocide“ (2009) soll ja sehr geil gewesen sein, aber ich kann ich in meiner gewohnten Rolle als Uneingeweihter leider keine Vergleiche zwischen diesem und dem aktuellen Album ziehen. Also beschränke ich mich auf das nur leicht weniger knackig betitelte „Global Purification“. Die globale Säuberung wird vom Todesgott mithilfe von Death Metal der alten Schule betrieben, der mich entschieden an UNLEASHED denken lässt, mir aber deutlich besser gefällt als diese. Nach dem ersten Durchlauf konnte ich mich noch nicht so recht zu einer Bewertung durchringen: Da war zwar irgendwie nicht viel wirklich hängengeblieben. Anderereits war soviel Spaß am Besingen des allgegenwärtigen menschlichen Elends seitens der Band zu spüren und überhaupt das gewisse nekrophile Etwas an diesem Album… Also startete ich einen zweiten Durchlauf. Bei allen Massenvernichtungswaffen die mir heilig sind, das war auch gut so. Denn obwohl der Stil von Thanatos auf den ersten Hörangriff hin einfach nur nach „naja, old school death halt“ klingt, sind es die Details die THANATOS von sovielen anderen Todesoldies abheben: Es sind so Sachen, wie die Gitarre die gerade im rechten Moment quietscht, der Schrei zur rechten Zeit, der regelrechte Genuss mit dem Fronter Gebedi seine Lyrics von Tod und Elend rezitiert und derlei ähnliche Dinge, die aus der globalen Reinigung so eine gelungene, wachsende Death Metal Angelegenheit machen.

Der Abschluss „Bastion Of Blasphemy“ ist eine richtige Bank und soll als Anspieltipp empfohlen werden.

Tracklist:

01. Global Purification
02. The Murder Of Innocence
03. Infestation Of The Soul
04. Queen Of Gore
05. Nothing Left
06. World Jihad
07. The Demonized Minority
08. Feeding The War Machine
09. Blood Will Be Spilled
10. Bastion Of Blasphemy

Besetzung:

Stephan Gebédi (Vocals/Guitar)
Paul Baayens (Guitar)
Marco de Bruin (Bass)
Yuri Rinkel (Drums)

Internet:

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Wenn mir irgendwas von Manowar nicht gefällt, konsumiere ich es solange, bis ich endlich nach mehreren Durchläufen erkenne, welche Großtat die New Yorker wieder geleistet haben. Leider habe ich diese Geduld nicht bei anderen Bands, tut mir leid für euch.

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